Übungen

Ktn: Viertägige KAT-Ausbildung des III. KAT-Zuges des Kärntner LFV

Kärnten: Eine groß angelegte KAT-Ausbildung des III. KAT Zuges des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes führte 75 Kameradinnen und Kameraden aus den Bezirken Klagenfurt-Stadt und Klagenfurt-Land, vier Kameraden der FF Kapfenberg-Stadt, sowie fünf Kameradinnen der Österreichischen Rettungshundebrigade in das Tritolwerk nach Theresienfeld bei Wiener Neustadt.

3. KAT-Zug des KLFV
Der, seit 2009 bestehende III. KAT-Zug des KLFV, bestehend aus Kameradinnen und Kameraden aus den Bezirken Klagenfurt-Stadt und Klagenfurt-Land, ist der erste formierte KAT-Zug in Kärnten. Im November 2012 bestand der Zug die Feuertaufe im Rahmen des Hochwassereinsatzes in Lavamünd. Eine eigene Versorgungseinheit samt Logistikgruppe und eine hochmotivierte Mannschaft bilden den Kern des Zuges, der von den Verantwortlichen OBR Gerfried Bürger, OBI Peter Schrott und BR Josef Matschnig mühevoll und bis ins kleinste Detail aufgestellt wurde. Eine zweitägige Übung am TÜPL Marwiesen und die zweitägige Waldbrandübung auf der Soboth mit über 700 Einsatzkräften aus Kärnten, der Steiermark und Slowenien bildeten die bisherigen Ausbildungeinheiten des III. KAT-Zuges.

Verlegung ins Tritolwerk
Am 18.04.2013 um 05:00 Uhr machte sich ein 12 Mann starkes Vorkommando auf den Weg ins Tritolwerk, der 19 Fahrzeuge zählende Zug folgte ab 12:00 Uhr im MOT-Marsch. Im Tritolwerk angekommen, wurde nach Durchführung einer Flaggenparade und Befehlsausgabe, eine kurze Sicherheitsunterweisung durch die Verantwortlichen des Österreichischen Bundesheeres durchgeführt. Nach dem Bezug der Unterkünfte und Einrichtung der Räumlichkeiten für den Einsatzstab wurde ein gemeinsames Abendessen eingenommen.

Ausbildungseinheiten Tag 2 und 3
Nach der Tagwache um jeweils 06:00 Uhr wurde der KAT-Zug nach dem Frühstück in drei Ausbildungsgruppen eingeteilt. Tagsüber galt es, ein Trümmerfeld, ein eingestürztes Gebäude und verschiedene Abseiltechniken im Wasserturm in Form eines Stationsbetriebes beüben. Als weitere Übungsszenarien wurden eine Tauchübung im Neufelder See, eine Taucheinheit in einer Wasserzisterne inklusive Abseilen der Taucher aus ca. 15 Meter Höhe, Arbeiten mit diversen Trenngeräten und die Simulation eines Busunfalls durchgeführt. Erfahrungsberichte von Katastropheneinsätzen in Algerien, dem Iran und Phuket, vorgetragen von Josef Schmoll, Vizepräsident des NÖ Roten Kreuzes und eine Information über Gebäudebeschaffenheiten nach Erdbebenszenarien, vorgetragen durch Hptm. Markus Bock, Ausbildungsleiter für Bergetechniken an der ABC-Abwehrschule des Österreichischen Bundesheeres, flossen in die Übungsszenarien ein. Die Bezirksfeuerwehrkommandanten OBR Johann Zmölnig und OBR Bernhard Schütz machen sich an diesen Tagen ebenfalls ein Bild von der Arbeit des Zuges.

Abschlussübung am dritten Tag
Als Abrundung der Ausbildungseinheiten wurde am Abend des dritten Tages eine alarmmäßige Abschlussübung durchgeführt. Zwei Trümmerfelder wurden dafür mit Dummies und menschlichen Figuranten präpariert. Anwenden des Erlernten, Improvisation, Teamfähigkeit, die Zusammenarbeit mit den Rettungshunden und das Arbeiten in dunkler Umgebung waren die Kernaufgaben dieser Abschlussübung. In diesem Zusammenhang freute uns, dass sich ABI Mag. Pamela Hniliczka, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit im Österreichischen Bundesfeuerwehrverband, ein Bild des Ausbildungsabschlusses machte.

Resümee
Im Zuge dieser Ausbildungstage konnte von den Mitgliedern des 3. KAT Zuges wertvolle Erkenntnisse im Bereich der Menschenrettung und Absturzsicherung (MRAS), in der Trümmersuche, in der Zusammenarbeit mit Rettungshunden, in der Handhabung und dem Betrieb von hebe- Trenn und Zuggerätschaften gewonnen werden. Diese Erkenntnisse sind natürlich nicht nur für die Arbeit im KAT-Zug von wertvoll, sondern auch im Einsatzalltag in den Feuerwehren von großer Bedeutung.

Dank
Ein Dank gilt allen Verantwortlichen Im Kärntner Landesfeuerwehrverband mit LBD Josef Meschik an der Spitze, den Übungsinitiatoren OBR Gerfried Bürger, OBI Peter Schrott, BR Josef Matschnig und HBI Hans Esterle, den Kameradinnen der Österreichischen Rettungshundebrigade, der Rettungshundestaffel der FF Kapfenberg-Stadt, dem Österreichischen Bundesheer mit Vzlt. Robert Coslop und OStWm Martin Trimmel, der Versorgungseinheit des 3. KAT-Zuges mit OBI Gerald Kerschbaumer und LM Peter Perkonigg, sowie allen Kameradinnen und Kameraden des 3. KAT-Zuges für die Kameradschaft während der vier Ausbildungstage im Tritolwerk.

Bezirks-Feuerwehrkommando Klagenfurt-Land

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert