Brand

Deutschland:Bekleidungsgeschäft in Buxtehuder Innenstadt ausgebrannt

Buxtehude (Deutschland): Am frühen Abend des 30. April 2013 brach kurz vor 18.00 Uhr in einem Bekleidungsgeschäft in der Buxtehuder Bahnhofstraße ein Feuer aus.

Die 43-jährige Angestellte aus Ahlerstedt, die sich zu diesem Zeitpunkt im Laden befand, hatte Rauch aus einem Raum kommen sehen, sofort die noch anwesenden Kunden aus dem Geschäft geschickt und dann die Feuerwehr alarmiert. Als die ersten der ca. 100 eingesetzten Kräfte der alarmierten beiden Zügen der Feuerwehr Buxtehude sowie der Ortswehren Dammhausen und Neukloster an der Einsatzstelle eintrafen, drang bereit dichter Qualm aus der Eingangstür und aus einer Lageraumtür auf der gegenüberliegenden Gebäudeseite.

Unter schwerem Atemschutz drangen die Feuerwehrleute in das Geschäft ein und konnten dann den Brand löschen bevor sich das Feuer auf weitere Gebäudeteile, die darüber liegenden Stockwerke sowie das daneben befindliche Kino, Geschäfte und Wohnungen in dem Nebenhaus ausbreiten konnte. Brennende Ladeneinrichtungsgegenstände und Ware wurde nach draußen geschafft und dort endgültig abgelöscht.

Die zuerst eintreffenden Polizeibeamten evakuierten mehrere Bewohner des Nachbarhauses und der dort noch offenen Läden. Aus einer Wohnung im Dachgeschoß des vom Feuer betroffenen Hauses musste die Feuerwehr eine vierköpfige Familie mit der Drehleiter retten. Von den sechs Bewohnern des Gebäudes wurde niemand verletzt. Eine Polizeibeamtin und die Angestellte des Ladens erlitten bei dem Feuer eine Rauchgasvergiftung und wurden nach der Erstversorgung von Mitarbeitern der Buxtehuder DRK-Bereitschaft vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum eingeliefert. Der Laden brannte bei dem Feuer vollständig aus und aus, ein ebenfalls im Gebäude befindlicher Friseursalon sowie Teile der Flure und Nebenräume wurden durch Rauchniederschlag erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr vor Ort auf ca. 200.000 Euro belaufen. Tatortermittler der Polizeiinspektion Stade nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache auf, genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Stader Inspektion erwartet, die am Donnerstag anlaufen werden. Die Bahnhofstraße musste für die Zeit der Löscharbeiten für ca. zwei Stunden im Bereich der Brandstelle voll gesperrt werden, mehrere hundert Schaulustige sahen dabei im Feierabendfußgängerverkehr den Einsatzkräften bei der Arbeit zu.

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