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Oö: Brand in der Hauptschule mit eingeschlossenen Personen

Esternberg (Oö): Am 19. April 2013 um 19.00 Uhr wurden die FF Esternberg und Pyrawang durch einen stillen Alarm durch die Landeswarnzentrale OÖ zur Frühjahrsübung in die Hauptschule Esternberg alarmiert.

Nach dem Eintreffen der alarmierten Kräfte wurde durch den Einsatzleiter Ernst Windpassinger eine erste Lageerkundung durchgeführt.

Folgende Lage stellte sich dar:
Eine nicht näher bekannte Anzahl an Schülern wurde in der HS Esternberg durch die starke Rauchgasentwicklung eingeschlossen. Der Brandherd befand sich im ersten Stock der HS Esternberg, bei welcher das gesamte Gebäude bedauerlicherweise aus einem einzigen Brandabschnitt besteht.

Nach der Lagebeurteilung erteilte der Einsatzleiter den Befehl:
1. Innenangriff zur Menschenrettung und Brandbekämpfung mit umluftunabhängigen Atemschutz
2. Menschenrettung über Leitern aus dem 1. Stock.
3. Schützen des Volksschulgebäudes.

Der Umstand, dass der Löschzug Wetzendorf zeitgleich mit Übungsbeginn zu einem Heizungsbrand gerufen wurde, stellte für die eingesetzten Feuerwehrkräfte in der Anfangsphase der Übung eine besondere Herausforderung dar.

Das vorrangige Ziel der Menschrettung konnte erreicht werden. Alle eingeschlossenen Kinder, bei denen ein Teil vom Roten Kreuz hervorragend geschminkte schwere Brandverletzungen erlitten hatte, konnten zum einen Teil über den gesicherten Abstieg über Leitern und zum anderen von dem ersten Atemschutztrupp durch den Einsatz von Fluchthauben aus dem Gebäude gerettet und dem Roten Kreuz Esternberg zur weiteren Versorgung übergeben werden.

Um das Innere des Gebäudes möglichst rasch rauchfrei zu bekommen, wurden die zwei Überdruckbelüftungsgeräte der FF Esternberg zeitgleich zur Rettung der Eingeschlossenen zum Einsatz gebracht.

Das an die Hauptschule anschließende Volksschulgebäude konnte mittels dreier C Strahlrohre geschützt werden. Der Brand in der Hauptschule konnte durch einen weiteren Atemschutztrupp mit Hochdruckstrahlrohr gelöscht werden. Zur Rettung der eingeschlossenen Kinder und zur Brandbekämpfung mussten insgesamt sechs Atemschutztrupps eingesetzt werden.

Die Übung erfolgte im Beisein der Frau Bürgermeister Irmgard Wirth und des Bürgermeisterstellvertreters Rudolf Haas sowie Amtsleiter Alois Götzendorfer. Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft wurden bei der Übungsnachbesprechung die noch zu verbessernden Details besprochen um in Zukunft einen noch reibungsloseren Einsatz durchführen zu können.

An der Übung nahmen von den Feuerwehren 56 Feuerwehrmänner/frauen und vom Roten Kreuz Esternberg drei Sanitäter sowie 22 zu rettenden Kinder teil.

http://sd.ooelfv.at/

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