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Nö: Ausbildungsprüfung Atemschutz erstmalig im Bezirk St.Pölten durchgeführt

St. Pölten (Nö): Am 29. März 2013 war es soweit: Vier Trupps mit insgesamt 16 Teilnehmern traten das erste Mal im Bezirk St. Pölten zur Ausbildungsprüfung Atemschutz an. Seit September 2012 gibt es diese vierte Art der Ausbildungsprüfung im Bundesland Niederösterreich.

Als Erste im Bezirk St.Pölten traten die Lehrbeauftragen Atemschutz zur Ausbildungsprüfung an. Diese sind, nach einer Prüferschulung nächste Woche, als Prüferteam für den Bezirk vorgesehen. „Die Ausbildungsprüfung ‚Atemschutz’ dient zur Vertiefung und Erhaltung der Kenntnisse für den Atemschutzeinsatz. Die Ausbildungsprüfung unterstützt die Ausbildung der Feuerwehrmitglieder und ist deshalb eine wichtige Voraussetzung für einen reibungslosen Einsatzablauf.
Das Ziel der Ausbildungsprüfung ist unter anderem auch eine Qualitätskontrolle des Ausbildungsstandes nach Abschluss der (erweiterten) Grundausbildung und soll der einzelnen Feuerwehr selbst die Überprüfung des Ausbildungserfolges ermöglichen. Bei der Ausbildungsprüfung spielt der Zeitfaktor eine
untergeordnete Rolle. Die vorgegeben Sollzeiten dienen lediglich dazu, um eine raschere Einsatzbereitschaft erzielen zu können. Im praktischen Teil der Ausbildungsprüfung Atemschutz wird daher besonderes Augenmerk auf die korrekte Gerätebedienung und auf die Zusammenarbeit innerhalb der Ausbildungsgruppe gelegt. Die gesamte Ausbildungsprüfung ist als ein komplexer Atemschutzeinsatz zu sehen.“

Ein bei der Ausbildungsprüfung antretender Atemschutztrupp besteht aus drei Atemschutztruppmitgliedern, die die manuellen Tätigkeiten ausführen sowie einem Gruppenkommandant, der die einzelnen Stationen überwacht bzw. die notwendigen Befehle gibt.

Insgesamt gilt es vier Stationen zu meistern:
• Ausrüsten: Hier muss sich der Atemschutztrupp rasch und richtig ausrüsten. Kontrolliert wird neben der richtigen Handhabung des Pressluftatmers auch die korrekt angelegte Persönliche Schutzausrüstung
• Personensuche: In einem künstlich verrauchten Raum muss eine Übungspuppe gesucht und gefunden werden. Der Trupp muss gemeinsam den Raum durchsuchen.
• Löschangriff über Hindernisstrecke: Ein aufgebauter Hindernisparcours muss gemeinsam überwunden werden. Der Trupp muss beim Überwinden der Hindernisse zusammenhelfen und nebenbei eine Löschleitung vornehmen.
• Geräteversorgung: Hier muss der Atemschutztrupp die Pressluftatmer für den nächsten Einsatz vorbereiten. Neben einer Überprüfung des Geräts werden auch die Pressluftflaschen getauscht. Während die drei Truppmitglieder dieses Tätigkeiten durchführen absolviert der Gruppenkommandant den Theorietest. Hier muss er dem Hauptprüfer aus einem Fragenkatalog mehrere Fragen richtig beantworten. Alle angetretenen Feuerwehrmitglieder meisterten die Ausbildungsprüfung unter den strengen Augen des Prüferteams aus Wiener Neustadt. In frühestens zwei Jahren dürfen sie in der Stufe Silber antreten. Vom Bezirksfeuerwehrkommandanten-Stellvetreter, Brandrat Ignaz Mascha, wurde die Abzeichen im Anschluss an die Prüfung feierlich überreicht.

Bezirks-Feuerwehrkommando St. Poelten

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