Sbg: Vergeblicher Höhenrettereinsatz auf Baukran -> Kranführer verstorben
Salzburg: Vergeblich haben Mittwochabend, 19. März 2013, die Einsatzkräfte in 45 Metern Höhe um das Leben eines Kranführers gekämpft. Auf der Baustelle der neuen SCA an der Salzburger Alpenstraße hat er in der Führerkabine wahrscheinlich einen Herzinfarkt erlitten.
Die Einsatzhöhe entspricht einem 15-stöckigen Hochhaus. Zwei andere Kranführer und ein dritter Arbeiter versuchten den Kollegen bis zum Eintreffen des Roten Kreuzes und der Feuerwehr wiederzubeleben. Die Kollegen hatten den Notruf abgesetzt, weil sich der Mann minutenlang nicht gemeldet hat. In der Kabine in 45 Metern Höhe versuchen die Arbeiter, das Leben des Kranführers zu retten.
Die Berufsfeuerwehr kam mit 18 Mann zur Baustelle. Drei Spezialisten der Höhenrettungsgruppe kletterten über die Metallleitern des Kranes in den Führerstand. Die Männer halfen dem Notarzt und der Notfallsanitäterin in die Kabine. Nach 15 Minuten Reanimation beenden die Einsatzkräfte ihre Wiederbelebungsversuche, der Kranführer verstarb. Die Berufsfeuerwehr seilte die Leiche vom Ausleger des Kranes ab und übergab den Verstorbenen der Polizei.
