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Oö: Realistische Eisrettungsübung auf dünnem Eis

[/center]Bad Mühllacken (Oö): An einer sehr realistischen Eisrettungsübung nahmen 14 Kameraden der FF Bad Mühllacken am 29. Jänner 2013 teil.

Fast jedes Jahr steht das Thema „Eisrettung“ auf dem Ausbildungsplan. Jedoch war es in den letzen Jahren immer so, dass entweder gar kein Eis war oder das Eis so dick war, dass zuerst mit der Motorsäge ein Loch geschaffen werden musste. Aufgrund des Tauwetters war das Eis bei dieser Übung nur etwa drei bis vier cm dick.

Ein mit einem Trockentauchanzug ausgerüsteter Feuerwehrmann begab sich – durch eine Leine gesichert- so weit aufs Eis hinaus, bis es unter ihm nachgab. Nach einem „einsatzmäßigem Durchspielen des Szenarios am Anfang wurden noch verschiedenste Geräte (Steckleitern, am „Einsatzort“ herumliegende Paletten, Schleifkorbtrage,..), die das Gewicht des Retters auf eine größere Fläche verteilen, ausprobiert.

Dabei wurde der Unterschied zu einer solchen Übung bei einem tragfähigen Eis deutlich:
Drei Kameraden (gesichert durch Rettungsleine und 5-Punkt-Gurt und Schwimmweste), die den „Eingebrochenen“ retten wollten, nahmen selbst ein Bad im kalten Wasser. Als kritischer Moment erwies sich der, in dem der Retter den Eingebrochenen aus dem Wasser herauszieht. Durch die erhöhte Belastung am Rand des Loches bricht das Eis weiter ein.

Solange sich das Opfer noch selbst an etwas halten konnte, das ihm entgegen gestreckt wird funktionierten alle Methoden.

Ist das Opfer jedoch schon so entkräftet, dass dies nicht mehr möglich ist, so wird es ungleich schwieriger eine sichere Rettung durchzuführen. Im Falle des Falles ist eine gute Sicherung des Retters, jedenfalls unumgänglich.

FF Bad Mühllacken

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