Wien: Großeinsatz nach Chemikalienaustritt

Wien, Simmering: Weil ein Staplerfahrer das 25 Liter fassende Gebinde einer Chemikalie beschädigt hatte, musste die Feuerwehr am Freitagvormittag, 5. Oktober 2012, mit mehreren Atemschutztrupps nach Simmering ausrücken. Es gab sechs Leichtverletzte.
29 Mitarbeiter der Spedition in der Warneckstraße wurden vorsorglich zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Sechs von ihnen müssen über Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben – ihre Atemwege sind gereizt, sie sind aber nicht schlimmer verletzt, so die Rettung.

80 Feuerwehrmänner im Einsatz
Am späten Vormittag beschädigte ein Staplerfahrer beim Beladen eines Lkw einen 25 Liter Behälter des flüssigen Schadstoffes, der teilweise austrat. Bei der Chemikalie handelt es sich laut Feuerwehr um einen chemischen Grundstoff, eine Art Weichmacher. Gelangt er an die Luft, kann er die Atemwege reizen sowie zu Schwindel und Unwohlsein führen.

Die Feuerwehr – mit insgesamt 80 Mann im Einsatz – beseitigte die Flüssigkeit am Betriebsgelände der Spedition mit einem Bindemittel, das nun gemeinsam in der Fernwärme Wien verbrannt werden wird.
ORF.at (Text)
Berufsfeuerwehr Wien
