Ktn: Überörtliche Hilfe und Zusammenarbeit im Bezirk St. Veit/Glan
St. Veit an der Glan (Ktn): Was auf Landesebene noch in politischer Diskussion ist, ist im Bezirk St. Veit/Glan bereits Realität. Um zukünftig bei Großschadenslagen noch effektiver und effizienter über längere Zeit (angenommen werden Einsatzzeiten von fünf Tagen) helfen zu können …
… sowie die Finanzierbarkeit der Hilfe bei Großschadenslagen zu gewährleisten, arbeiten alle Feuerwehren des Bezirkes in Zukunft noch enger zusammen. Alle Bürgermeister im Bezirk haben daher die Aufstellung einer „Überörtlichen-Einsatz-Einheit Bezirk St. Veit/Glan“ befürwortet und tatkräftig unterstützt. Überörtliche Hilfe wird durch die Einsatzeinheiten des Bezirkes St. Veit/Glan so für alle BürgerInnen im Bezirk, im Bundesland Kärnten und darüber hinaus durch Unterstützung der Feuerwehren aller 20 Gemeinden gewährleistet.

Am Samstag, dem 22. September 2012, gab es für diese überörtliche Einsatzeinheit die Premiere als es galt einen simulierten Hilfseinsatz im Gurktal zu absolvieren. 24 Stunden vorher wurde lt. Alarmplan die Alarmierung aller 47 Feuerwehren im Bezirk St. Veit/Glan vorgenommen. Nach dem Eintreffen aller Fahrzeuge und Kräfte rückte der Einsatzzug, welcher aus 20 taktischen Fahrzeugen und 80 Mann besteht, von Althofen ins Katastrophengebiet, nach Weitensfeld, aus.
Im gesamten Gurktal galt es verschiedenste Einsatzszenarien, wie Überschwemmungen, Verklausungen, Stromversorgungen, Sturmschäden aber auch Tierbergungen sowie Verkehrsunfälle, für die einzelnen Einheiten zu bewältigen.

Von der Einsatzleitstelle in Weitensfeld, welche durch Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Ing. Egon Kaiser, MSc und seinem 12 Mann starken Team geführt wurde, erfolgte die Koordination. Neben der selbstständigen und unabhängigen Abarbeitung der Einsatzsituation, nach Maßgabe der Lage, galt es auch die Versorgung der eigenen Einsatzkräfte, in der Annahme fehlender Infrastruktur, sowie die gezielte Informationsweitergabe zu gewährleisten.
Von der Schlagkräftigkeit zu Land und Wasser dieser überörtlichen Einsatzeinheit überzeugten sich auch Bezirkshauptfrau Dr. Claudia Egger sowie viele Bürgermeister beim Besuch verschiedener Einsatzszenarien.
