Tirol: Personenrettung -> 13-Jähriger steckte am Innufer im Sand fest
Innsbruck (Tirol): Am Mittwoch, dem 29. August 2012, wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck um 18:54 Uhr am Innufer im Stadtteil Reichenau zu einem im Sand steckengebliebenen Burschen alarmiert.

Der 13-jährige war laut eigenen Angaben bereits rund 60 Minuten in dieser Notlage – Befreiungsversuche von Freunden haben in dieser Zeit keinen Erfolg gebracht. Der unterkühlte Bursche steckte bis knapp unter der Hüfte im Treibsand im Wasser, welcher sich wie Beton um die Beine presste.
Um eine weitere Auskühlung zu unterbinden wurde ihm eine Alu-Rettungsdecke um den Oberkörper gewickelt und parallel wurde eine Löschleitung in Betrieb genommen und der Sand unter der Wasseroberfläche weggespült. Durch diese Maßnahme konnte der Jugendliche innerhalb kürzester Zeit befreit und dem Rettungsdienst zur Kontrolle übergeben werden. Neben der Berufsfeuerwehr, welche mit vier Fahrzeugen und 11 Mann ausgerückt war wurde die Polizei, der Rettungsdienst und die Wasserrettung Innsbruck zu diesem Einsatz alarmiert.
