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Deutschland: Kanonenfutter: Feuerwehr Solingen platzt in Dreharbeiten

Solingen (Deutschland): Am vergangenen Montag, 13. August 2012, gegen 21:19 Uhr macht sich ein Großaufgebot von sieben Feuerwehrwagen auf den Weg nach Stöcken.

Besorgte Solinger BürgerInnen schlugen Alarm bei der Einsatztruppe, weil sie aus einem Gebäude auf dem ehemaligen Rasspe-Areal Qualm und Feuer bemerkt haben wollen. Das alte Firmengelände wurde von den Einsatzkräften von verschiedenen Seiten befahren – fast wäre es ein Cameo-Autritt für die Solinger Feuerwehr geworden:

Die Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband drehte nämlich zur der Zeit einen neuen Werbefilm mit dem Titel: „Kanonenfutter“ – für die bekannte Kampagne „Giro sucht Hero“. Das alte Rasspe-Gelände wurde für die Dreharbeiten als besonders vortrefflich angesehen. Der gesichtete Qualm, der Auslöser für das unfreiwillige Zusammentreffen war, wurde lediglich von einer Nebelmaschine für die Dreharbeiten verursacht.

Beide Seiten waren überrascht. Nach dem verdutzten Aufeinandertreffen von Crew und Einsatzkräften konnte man zusammen aber über den Vorfall lachen. Der Zufall wollte es so, immerhin dauerten die gesamten Dreharbeiten nur einen Tag lang. Solcherlei Dreharbeiten sind nicht meldepflichtig, freilich aber müssen die Einsatzkräfte bei Alarm ausrücken – immerhin hätten bei solchen Set-Arbeiten Brände entstehen können.

Eigentlich schade, wenn unsere Solinger „Heroes“ in dem Spot nicht zu sehen sein werden. Der Werbefilm ist Ende August im überregionalen Fernsehprogramm zu sehen.

Solinger Bote

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