Technisch

Oö: Lkw-Unfall auf der A8 -> Zwei Personen unter Glas begraben und getötet

Ried im Innkreis (Oö): In den Mittagsstunden des 24. Juli 2012 wurde die FF Ried im Innkreis zur Unterstützung der Feuerwehren Tumeltsham und Walchshausen mit dem Rüstfahrzeug und Kran mit Begleitfahrzeug zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die A8 Fahrtrichtung Wels alarmiert.

Am Einsatzort angelangt bot sich den Einsatzkräften folgendes Bild: Durch einen geplatzten Reifen kam ein Lkw, der mit schweren Glasplatten beladen war, auf dem Pannenstreifen zum Stillstand. Dieser Lenker forderte einen Pannendienst an, um ihm beim Reifenwechsel zu helfen.

Während die beiden Männer auf der Beifahrerseite den Reifen wechselten, übersah ein nachkommender Lastkraftwagen die beiden Fahrzeuge und prallte mit voller Geschwindigkeit gegen den defekten Lastkraftwagen.

In Folge wurde der am Pannenstreifen stehende Lkw nach vorne geschoben. Der Lenker des stehenden Fahrzeuges und der Techniker wurden unter den schweren Glasplatten begraben und getötet.

Die Bergung der beiden Verunglückten hat sich als äußerst schwierig dargestellt, da die Glasplatten immer wieder nachgaben. Allerdings mit der guten Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Tumeltsham und Walchshausen und einigen hydraulischen Rettungsgeräten, Hebekissen und dem Kranfahrzeug gelang es dann schlussendlich doch.

Das Baggerunternehmen Frauscher trug das, durch Diesel verseuchte Erdreich ab welches dann von der Feuerwehr Ried fachgerecht entsorgt wurde. Die drei beteiligten Fahrzeuge wurden von einem privaten Abschleppunternehmen von Einsatzort verbracht.

Nachdem die Autobahn von den Glassplittern und herumliegenden Teilen befreit war, konnten die Feuerwehren wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

In solchen Situationen sieht man wieder wie wichtig die Feuerwehrkräne sind. Sie sind im Gegensatz zu manch anderen Bergeunternehmen rasch an der Einsatzstelle. Auch an dieser Stelle nochmals Danke an die Feuerwehren Tumeltsham und Walchshausen und der Firma Frauscher für die gute Zusammenarbeit.

Die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen und 20 Mann 6,5 Stunden im Einsatz.

FF Ried im Innkreis

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