Deutschland: Feuerwehr-Fahrzeugstau bei der Heimfahrt von Einsatz
Metzingen (Deutschland): Kurios endete ein Einsatz der Abteilung Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Metzingen am Mittwoch, 18. Juli 2012, gegen 17.30 Uhr. Nachdem sich der eingegangene Notruf als Fehlalarm herausgestellt hatte, wollte der ausgerückte Löschzug zur Feuerwehr-Wache in der Gustav-Werner-Straße zurückkehren.
Wollte, denn kurz nach der Einfahrt in die Straße Gustav-Werner-Straße hatte sich ein Hindernis aufgetan. Ein dort am Seitenstreifen geparktes Auto war ohne Beisein des Fahrers rückwärts ins Rollen geraten und erst an der gegenüberliegenden Wand einer Garage wieder zum Stehen gekommen.
Der Schaden freilich hielt sich in Grenzen, verletzt wurde glücklicherweise auch niemand, aber für die Feuerwehr gab es zumindest so lange keinen Weg zurück, bis die Polizei den Vorfall aufgenommen hatte. So bildete sich in der Straße „Bei der Martinskirche“ und im Schwanengässle ein Stau der zurückkehrenden Einsatzfahrzeuge.
So geriet die Szene ungewollt zu einem kleinem Werbefilm der Feuerwehr Metzingen in Sachen“Rettungszentrum Braike-Wangen“. Immer wieder nämlich betonen die Verantwortlichen der Rettungsdienste, dass die Zufahrtswege zur bestehenden Feuerwehrwache für moderne Einsatzfahrzeuge zu eng seien.
„Normalerweise kommen wir eher nicht raus aus unserer Wache. Dass wir nicht mehr rein kommen, ist für uns jetzt auch mal was Neues“, sagte Feuerwehr-Kommandant Hartmut Holder, der den Vorfall aber mit Humor nahm. Schließlich ist letztere Variante die deutlich harmlosere.
