Nö: Todesopfer und Schwerstverletzte bei Frontalkollision auf der B 26

Wiener Neustadt (Nö): Zu einem schrecklicher Verkehrsunfall mussten um die Mittagszeit des 5. Juli 2012 die Feuerwehren Wiener Neustadt, Winzendorf und Weikersdorf ausrücken. Auf der B26 kollidierten zwei Pkw frontal. Ein Toter und zwei Schwerstverletzte, darunter ein kleines Mädchen, waren zu beklagen.
Gegen 13.30 Uhr ging in der Alarmzentrale der Feuerwehr der Notruf einer Autofahrerin ein, welche einen schweren Verkehrsunfall auf der B26 meldete. Gemäß des Alarmplans wurden die örtlichen Feuerwehren Winzendorf und Weikersdorf zu dem Meldebild “schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen” alarmiert. Zusätzlich rückte auch die Feuerwehr Wiener Neustadt mit den beiden Rüstfahrzeugen aus, um die örtlichen Kräfte zu unterstützen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr bot sich den Einsatzkräften ein Schlachtfeld. Ein Citroen und ein entgegenkommender Ford stießen aus unbekannter Ursache frontal zusammen. Die Fahrer aus beiden Fahrzeugen wurden eingeklemmt und schwer verletzt. Auch ein Mädchen, welches sich auf der Rückbank des Fords im Kindersitz befand wurde durch den Aufprall schwer verletzt. Durch die Wucht des Zusammenstoßes schleuderte einer der PKW auf die meterhohe Leitschiene.
Die ersteintreffenden Kameraden übernahmen die Absicherung der Unfallstelle und begannen sofort mit der Menschenrettung. Mehrere Rettungskräfte vom Roten Kreuz und des Samariterbundes übernahmen die Erstversorgung der Unfallopfer. Darunter auch das Notarztteam aus Wiener Neustadt und vom NAH Christophorus 9 aus Wien.
Nach ihrer Ankunft übernahmen die Neustädter Feuerwehrleute die Rettung des eingeklemmten Wiener Citroen- Fahrers, während sich die Weikersdorfer und Winzendorfer Kameraden um die Familie im Ford kümmerten.

Die Befreiung des Wieners gestaltete sich als schwierig, da durch die Kräfte des Unfalls der Motorblock tief in den Fußraum des Fahrers gedrückt wurde. Mit mehreren hydraulischen Rettungswerkzeugen gelang die Rettung schließlich. Der Fahrer musste jedoch kurz darauf für Tod erklärt werden. Er verstarb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen.
Die Frau und das Kind konnten jedoch rascher befreit werden. Nach der Stabilisierung durch die Rettungsteams wurden das Kind mit dem Hubschrauber und die Fahrerin mit dem Notarztwagen schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.
Nach der anschließenden Fahrzeugbergung und dem Binden der ausgelaufenen Betriebsmittel wurden die Unfallwracks von einem Privatunternehmen abgeschleppt.
