Wien: Löschfahrzeug bei Anfahrt zu Brand umgestürzt -> Mehrere Verletzte

Wien, 3. Bezirk: Am 17.06.2012 gegen 09:33 Uhr ist die Berufsfeuerwehr Wien von mehreren Anrufern über einen Brand am Gelände eines Baumarktes im dritten Bezirk informiert worden. Einige Autofahrer hatten auch von der A23 Südosttangente aus eine Rauchsäule gesehen.
Update per 15.00 Uhr
Daraufhin wurden mehrere Löschfahrzeuge von den Feuerwachen Leopoldstadt und Landstraße alarmiert. Noch während der Anfahrt der Einsatzkräfte langten weitere Notrufe ein.
Im Zuge der Alarmfahrt zur Einsatzstelle kam es aus derzeit unbekannter Ursache, im Bereich der Modecenterstraße, zu einem Verkehrsunfall mit einem Feuerwehrfahrzeug. Ein Universallöschfahrzeug stürzte dabei um und blieb auf der Seite liegen. In den Unfall waren keine anderen Fahrzeuge verwickelt. Die sechs Mitfahrenden wurden teilweise verletzt und wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Dabei wurden vorwiegend Schnittverletzungen sowie drei Knochenbrüche festgestellt. Die Unfallursache wird vom Verkehrsunfallkommando der Polizei und einem eigenen Sachverständigen geklärt. Die übrigen Einsatzkräfte trafen ohne Verzögerung an der Einsatzstelle ein und fanden zwei brennende Container am Freigelände des Baumarktes vor.
Bei den Containern handelt es sich um offene Müllbehälter, welche in Vollbrand geraten waren. Der Brand wurde mit einem Rohr bekämpft und schließlich unter Kontrolle gebracht. Zur Ablöschung des Brandes waren umfangreiche Ausräumarbeiten notwendig.
UPDATE PER 15.00 Uhr:
Nach Abschluss der ersten Erhebungen zum Unfallhergang hat sich herausgestellt, dass sich der Unfall nicht wie bisher angenommen auf der Fahrt zum Einsatz ereignet hat, sondern auf der Fahrt von der Einsatzstelle zurück auf die Feuerwache. Die Unfallursache bleibt weiterhin unbekannt. In der Zwischenzeit wurde das betroffene Universallöschfahrzeug durch die Feuerwehr wieder aufgerichtet und für weitere Ermittlungen abtransportiert.
Die sechs verletzten Feuerwehrbeamten wurden durch die Wiener Rettung erstversorgt und zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Es wurden Schnittverletzungen, Prellungen und insgesamt drei Knochenbrüche festgestellt. Vier von ihnen konnten bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.
