Nö: Reisebus auf der A2 bei Wiener Neudorf in Vollbrand

Wiener Neudorf (Nö): Aus bislang ungeklärten Umständen kam es am Donnerstag, 14. Juni 2012, zu einem Vollbrand eines Reisebusses auf der A2, Richtungsfahrbahn Wien.
Endbericht des BFKDO Mödling per 16.35 Uhr eingefügt
Über 50 Anzeigen gingen bei der Bezirksalarmzentrale ein. Die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf rückte nach wenigen Minuten mit den ersten Fahrzeuge zum Brand Einsatz aus.

Mit einem Kombischaumrohr und einem C-Rohr begannen die Einsatzkräfte unter Atemschutz den ersten Löschangriff.

Um die Wasserversorgung zu sichern wurden die Feuerwehren Laxenburg und Vösendorf nachalarmiert.

Die A2, Richtungsfahrbahn Wien, musste komplett gesperrt werden. Verletzte gibt es bis zum jetzigen Zeitpunkt keine.


Endbericht des BFKDO Mödling per 14.06.2012, 16.35 Uhr:
Aus bislang ungeklärten Umständen geriet am 14. Juni 2012 ein Mazedonischer Reisebus während der Fahrt auf der Südautobahn A2 in Fahrtrichtung Wien auf der Höhe IKEA in Brand. Der Lenker und sein Beifahrer bemerkten den Brand im Motorraum rechtzeitig und konnten den Bus auf den Pannenstreifen lenken und die Flucht ins Freie ergreifen. Erste Löschmaßnahmen mit einem Feuerlöscher schlugen fehl. Die Bezirksalarmzentrale alarmierte um 13.09 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Wr. Neudorf zum Brandeinsatz. Nur wenige Minuten später, rückte auch schon das erste Tanklöschfahrzeug zum Unfallort aus.

Bereits bei der Anfahrt konnte die riesige Rauchsäule wahrgenommen werden. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand der Reisebus bereits in Vollbrand. Umgehend wurde unter Atemschutz mit dem Löschangriff mit einem Komibschaumrohr begonnen. Durch die nachrückenden Kräfte der Feuerwehr Wr. Neudorf wurde ein zweiter Atemschutztrupp mit einem weiteren C-Rohr zur Brandbekämpfung eingesetzte. Um die Wasserversorgung sicher zu stellen, entschied Einsatzleiter HBI Walter Wistermayer, die Feuerwehren Laxenburg und Vösendorf nach zu alarmieren. Allerdings gestaltete sich die Anfahrt für die beiden Feuerwehr äußerst schwierig. Rücksichtlose Autofahrer bildeten keine Rettungsgasse. Somit stand die Feuerwehr selbst im Stau und konnte sich nur langsam fortbewegen.

Nach rund 30 Minuten konnte der Brand schließlich gelöscht werden. Die Bergung des völlig ausgebrannten Autobusses übernahm eine Spezialfirma. Während der Löscharbeiten kam es zu einer Totalsperre der Südautobahn. Nach rund 90 Minuten konnten die insgesamt 48 Einsatzkräfte mit deren 11 Fahrzeugen wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.
Bilder: Lukas Derkits & Herbert Wimmer, BFKDO Mödling
