Brand

W: Starke Verrauchung bei einem Kellerbrand

Wien (W): Aus unbekannter Ursache war am 3. Mai 2012 um 18.59 Uhr in einem Blindgang eines Kellers einer Wohnhausanlage im 22. Wiener Gemeindebezirk Gerümpel im Ausmass von ca. 100 Liter in Brand geraten.

Bei Ankunft der BF Wien war der Keller stark und das Stiegenhaus mässig verraucht. Besorgte Bewohner flüchteten durch den Brandrauch über das Stiegenhaus und wurden vom Melder Donaustadt betreut. Die Personen waren weder verletzt noch klagten sie über Beschwerden, wurden jedoch vorsorglich an den Rettungsdienst zu medizinischen Untersuchung übergeben.

Der Brand wurde vom 1. Rüstlöschfahrzeug/Donaustadt mittels einem C-Rohr unter Atemschutz gelöscht und das Brandgut im Hof zum Zwecke von Nachlöscharbeiten gesichert abgelegt.

Parallel dazu kontrollierte das Universallöschfahrzeug/Donaustadt unter Atemschutz die Wohnungen der Stiege 15 und belüftete das Stiegenhaus mittels elektrischen Hochleistungslüfter der Drehleiter/Donaustadt. In keiner der Wohnungen war eine Verrauchung oder ein sonstiges Anzeichen der Brandausbreitung festgestellt worden.

Gleichzeitig kontrollierte das 2. Rüstlöschfahrzeug/Donaustadt die benachbarten Stiegen 14 und 16. Weder in den Wohneinheiten noch in den oberirdischen Abstellräumen war eine Verrauchung. Der mit der Stiege 15 verbundene Keller war jedoch auf beiden Stiegen ebenfalls stark verraucht. Vom 2. Rüstlöschfahrzeug/Donaustadt wurden daher beide Stiegenhäuser überdruckbelüftet (mittels motorbetriebenem Hochleistungslüfter der Drehleiter/Donaustadt und Ringlüfter des 1. Rüstlöschfahrzeug/Donaustadt) und die Kell er kontrolliert. Personen wurde keine vorgefunden.

Im Bereich des Brandes befanden sich Stromleitungen, die Hauptgasleitung und ein Abwasserstrang. Die Wohnungsinhaber der Wohnung Tür 2 wurde darauf hingewiesen, derzeit kein Wasser in die Kanalisation einzuleiten, bis der Schaden behoben ist. Der ebenfalls anwesende Hauswart wurde über die Schäden informiert und aufgefordert einen Installateur-Notdienst zu beauftragen und die Hausverwaltung über den Brand in Kenntnis zu setzten.

Um ca. 20.00 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Drehleiter/Donaustadt und das 1. Rüstlöschfahrzeug/Donaustadt, zur Beendigung der Belüftungsmassnahmen und zur Einweisung der vom Kommandofahrzeug/Donaustadt angeforderten Störtrupps der Wien Energie Gasnetz und Stromnetz, übergeben.

Vom Störtrupp der Wien Energie Gasnetz wurde die Gasleitung kontrolliert und keine Gefährdung festgestellt. Durch den Störtrupp Wien Energie Stromnetz wurde die Stromversorgung zum Keller aus sicherheitstechnischen Gründen im erforderlichen Ausmass abgeschalten.

BF Wien

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert