Deutschland: Die Feuerwehr und der 3-Stunden-Einsatz am Männer-Penis
Waldshut (Deutschland): Die Meldung ist nicht taufrisch, tauchte jedoch am 25. März 2012 im deutschen „Südkurier“ auf und ist nach Meinung der Redaktion doch ihre Meldung auch heute noch wert: 🙂
Wo der Doktor am Ende seines Lateins ist, hilft die Feuerwehr. In Waldshut wurden die Löschmänner ins Krankenhaus gerufen einen Edelstahlring von einem empfindlichen männlichen Körperteil zu entfernen.
Edel passt nicht immer zu edel. Edelstahl zu edlen Körperteilen zum Beispiel gar nicht. Diese Erfahrung musste am 2. Weihnachtstag ein Mensch machen, der in höchst unedler Pein das Waldshuter Spital aufsuchte. Bekannt von diesem unfreiwilligen Spitalbesucher ist, dass er männlich war – und dass ihm geholfen wurde. Allerdings nicht von den Doktores, sondern von der Feuerwehr. Wie unter Wahrung sämtlicher Persönlichkeitsrechte an der Jahresversammlung der Waldshut-Tiengener Löscher enthüllt, hatte sich der um Hilfe Suchende einen massiven Edelstahlring über sein bestes Stück gezogen – und bekam ihn von dem dauereregierten und monströs geschwollenen persönlichen Anhängsel nicht mehr herunter.
Auch die Ärzte waren bei dieser Aufgabe am Ende ihres Lateins. Nix ging. Da kam die Feuerwehr – gerufen natürlich. Vorschlag der Praktiker: Aufflexen am lebenden Objekt. Das hatte anfangs verständlicherweise etwa dagegen, empfindliche Körperregionen der rotierenden Trennscheibe bloß zu geben. Vor die Alternative „Hubschrauberflug nach Freiburg und Amputation in der Uniklinik“ gestellt, ließ er dann lieber doch die Flex ran. Nach drei Stunden Flexen, Kühlen der Einsatzstelle mit kaltem Wasser, und gutem Zureden, war der peinigende Edelstahlring entfernt. Ohne Krater am Träger. Wie der Dank an die Tausendsassa von der Feuerwehr ausgefallen ist, ist nicht berichtet worden. Dass unsere Feuerwehr auch bei „edlen“ Einsätzen ihren Mann steht, ist damit aber mehr als nur bewiesen.
