Oö: Holzhütte in Vollbrand -> Gefahr durch zwei Gasflaschen
Gaflenz (Oö): Am 14. Februar 2012 um 14.49 Uhr wurde die FF Gaflenz zum Brand einer Holzhütte samt angebauten Schuppen gerufen.
Zusätzlich zur FF Gaflenz wurden auch die Feuerwehren Lindau-Neudorf, Weyer, Moosgraben, Waidhofen-Wirts und Losenstein alarmiert.
Da sich im Brandobjekt zwei Gasflaschen befinden konnte der erste Löschangriff nur aus der Deckung heraus mit mehreren C-Rohren erfolgen. Nach dem Aufbau einer leistungsfähigen Wasserversorgung vom Gaflenzbach, welcher sich neben dem Brandobjekt befindet, wurde der Wasserwerfer von TLF Gaflenz eingesetzt.

Nach dem Eintreffen der zur Unterstützung angeforderten Feuerwehren wurden ein zweiter Wasserwerfer sowie zwei B-Rohre im Außenangriff eingesetzt.
Zur Zeit befinden sich mehrere Atemschutztrupps im Einsatz um Nachlöscharbeiten durchzuführen. Ein ausführlicher Bericht erfolgt nach Beendigung der Löscharbeiten.

Zur Zeit stehen im Einsatz:
FF Gaflenz: KDO TLF, LFB-A2
FF Lindau Neudorf: KDO. KLF
FF Weyer: TLF4000, KDO
FF Moosgraben: LF-A
FF Waidhofen-Wirts: TLF4000, LF-A
FF Losenstein: ASF
Abschnittsfeuerwehrkommandant
~70 Mann
RK Weyer mit einem Fahrzeug in Bereitschaft
Polizei Weyer
Endbericht der Feuerwehr Gaflenz:
„Brand klein, Sportplatz Gaflenz bei Hundeschule“, so lautete die Einsatzmeldung für die beiden, mittels Sirene alarmierten, Feuerwehren des Pflichtbereichs Gaflenz am 14. Februar 2012 um 14.49 Uhr. Aufgrund der Schilderung eines Feuerwehrkameraden, dass es sich bereits um einen Vollbrand handle, wurde umgehend vom Einsatzleiter die Alarmstufe 2 ausgelöst. Wenige Minuten nach dem Alarm waren auch das TLF sowie das KDO Gaflenz vor Ort. Dem Einsatzleiter wurde vom Besitzer mitgeteilt, dass sich keine Personen, jedoch Gasflaschen in der, vom Brand betroffenen, Holzhütte befanden. Somit war höchste Vorsicht geboten. Aus gesicherter Position (die Bachböschung war hier ein optimaler Schutz), konnte der Atemschutztrupp der FF Gaflenz einen Erstangriff mit zwei C-Rohren vornehmen. Nach Eintreffen von Pumpe Gaflenz wurde eine Zubringerleitung vom, direkt am Brandobjekt vorbei fließendem, Gaflenzbach zum TLF aufgebaut. Da somit reichlich Wasser am TLF war, zog sich der ATS Trupp zurück und führte mittels Wasserwerfer aus sicherer Entfernung einen weiteren Angriff durch. Bei Kommando Gaflenz wurde die Einsatzleitstelle eingerichtet.

Nach und nach trafen auch die weiteren, alarmierten Einsatzkräfte ein. Zwei zusätzliche Tragkraftspritzen sowie eine Tauchpumpe wurden zum Speisen der drei TLF eingesetzt. Insgesamt wurde mit zwei Werfern sowie zwei B-Rohren ein umfassender Außenangriff durchgeführt. Vom KDO Lindau Neudorf wurde ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet und der Atemschutzeinsatz koordiniert. In weiterer Folge traf auch das Atemschutzfahrzeug der FF Losenstein ein, somit konnten die leeren Atemschutzflaschen sofort wieder gefüllt werden. Auch das Rote Kreuz Weyer wurde zur Unterstützung für eventuelle Zwischenfälle an die Einsatzstelle gerufen.
Eine wesentliche Erleichterung zur Beurteilung der Lage waren die beiden Wärmebildkameras der Feuerwehren Weyer und Wirts. Nach dem massiven Wasserschlag wurden Messungen mit den Kameras durchgeführt. Zum Glück konnten auch die beiden Flaschen entsprechend gekühlt und dann vom ATS Trupp geborgen werden. Zur weiteren Kühlung wurden sie im Bach versenkt. Anschließend wurde von den Atemschutztrupps mit den Nachlöscharbeiten im Innenangriff begonnen. Zur Versorgung wurde im Clubhaus des Sportvereins ein Verpflegungsplatz eingerichtet.
Die FF Gaflenz möchte sich an dieser Stelle bei allen beteiligten Einsatzkräften herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken!
Eingesetzte Kräfte:
FF Gaflenz: KDO, TLF2000, LFB-A2
FF Lindau Neudorf: KDO, KLF
FF Moosgraben: LF-A
FF Waidhofen-Wirts: TLFA4000, LF-A
FF Weyer: KDO, TLFA4000
FF Losenstein: ASF
Abschnittsfeuerwehrkommandant
~70 Mann
RK Weyer mit einem Fahrzeug in Bereitschaft
Polizei WeyerFF Gaflenz
