W: Eine verletzte Person bei Küchenvollbrand
Wien (W): Aus unbekannter Ursache kam es am 07. Februar 2012 um 15.30 Uhr im 17. Wiener Gemeindebezirk in einer Wohnung im 2.Stock zum Vollbrand der Küche.
Beim Eintreffen der BF Wien schlugen bereits Flammen aus dem Küchenfenster und die Wohnungsinhaberin konnte sich bereits selber in Sicherheit bringen. Diese wurde im Anschluss an den Rettungsdienst übergeben, der sie ins Krankenhaus einlieferte.
Vom ersteintreffenden Rüstlöschfahrzeug „Neustift“ wurde der Brand mit einem Rohr im Innenangriff unter Atemschutz über das Stiegenhaus bekämpft. Nach dem Ablöschen des Brandes wurde eine wohlbehaltene Katze vorgefunden, die in weiterer Folgen vom von der Sicherheitswache verständigten Tierschutzverein abgeholt wurde.
Beim Eintreffen der Ergänzungskräfte Hernals wurde vom Versorgungstrupp des Universallöschfahrzeug „Hernals“ ein Rohr im Außenangriff zum Verhindern des Brandüberschlages vorgenommen. Vom Angriffstrupp des Universallöschfahrzeug „Hernals“ wurde das Stiegenhaus unter Atemschutz begangen und eine Abluftöffnung über ein Dachbodenfenster geschaffen. Mit dem Hilfslöschfahrzeug der Drehleiter „Hernals“ wurde das Stiegenhaus belüftet und das anfangs stark verrauchte Stiegenhaus (Dachgeschoß und 2.OG) rauchfrei gemacht.
Von der Drehleiter „Hernals“ wurde die straßenseitige Hausfront kontrolliert. In der Brandwohnung kam es aufgrund eines zerstörten Waschmaschinenschlauches zu einen massiven Wasseraustritt, der durch Schließen der Armatur gestoppt wurde. Das Wasser wurde in weiterer Folge mit einem Nasssauger aufgesaugt. In der darunterliegenden Wohnung des 1.Stockes wurde ein minimaler Wassereintritt festgestellt und die anwesende WI über die Gefahren des elektrischen Stromes aufgeklärt und an eine Fachfirma verwiesen.
Vom angeforderten Störtrupp der Gaswerke wurde sowohl die Brandwohnung als auch die angrenzende Wohnung kontrolliert. Es wurde der Sektionshahn der Brandwohnung geschlossen. Ebenfalls wurde von der Feuerwehr die Wohnung stromlos geschalten. Die betroffene Wohnung wurde von der BF Wien mit den vorhandenen Schlüsseln verschlossen, welche an die Sicherheitswache übergeben wurden.
Aufgrund der tiefen Außentemperaturen kam es zu einer Verreisung des Straße und des Gehsteiges. Es wurde die MA 48 zur Streuung angefordert.
