Nö: Mann konnte sich aus brennenden Keller verletzt retten
Königstetten (Nö): Zu einem gefährlichen Kellerbrand kam es in den Nachmittagstunden des 14. Jänner 2012 im niederösterreichischen Königstetten im Bezirk Tulln.
Bei Reparaturarbeiten in einem Einfamilienhaus in der Brunnenstraße entzündete wahrscheinlich durch einen Gas-Heizstrahler die Einrichtung und daraufhin auch eine 50 kg Probangasflasche. Der Hauseigentümer wurde dabei unbestimmten Grades vor allem im Gesicht verletzt. Er konnte sich jedoch noch selbst ins Freie retten wo Ihm seine Partnerin in der Wiese liegend auffand.
Beim Eintreffen der FF Königstetten konnte dieser den kurz daraufeintreffenden Rettungskräften übergeben werden welche ihn in das Donauklinikum Tulln zur weiteren Versorgung brachten.

Die FF Königstetten führte sofort einen Innenangriff mit schwerem Atemschutz durch und konnte den Brand mittels Hochdruck rasch unter Kontrolle bringen. Weiters wurde das Ventil der Probangasflasche geschlossen und die Flasche ins Freie gebracht. Zum Abkühlen wurde die Propangasflasche in ein Biotop gelegt.
Die mitalarmierte FF Wolfpassing stellte dabei den Reservetrupp. Nach Rauchfreimachung des gesamten Objektes mittels Hochdrucklüfter wurde die Zwischendecke abgerissen und der Gesamte Bereich mittels Wärmebildkamera kontrolliert.
Eingesetzt waren:
FF Königstetten, 14 Mann mit TLF-A 3000 und KLF-A
FF Wolfpassing, 11 Mann mit TLF-A 2000 und LF-B
Polizeiinspektion Königstetten: Zwei Mann, ein Fahrzeug
Kriminaldienst Tulln: Zwei Mann, ein Fahrzeug
Rotes Kreuz Tulln: Drei Fahrzeuge
