Deutschland: Vier schwer verletzte Autoinsassen bei Unfall -> 2 Eingeklemmte
Himmelpforten (Deutschland): In der Nacht auf den 15. Jännner 2012 kam es in der Nähe von Himmelpforten im Landkreis Stade zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem vier Autoinsassen schwere Verletzungen erlitten.
Eine 18-jährige Fahranfängerin aus Oldendorf war zwischen 03:00 Uhr und 03:45 Uhr mit ihrem 3er-BMW zusammen mit drei Bekannten auf dem Rückweg von einem Motorradclub in Neuland nach Hause und dabei in Breitenwisch auf der Landesstraße 113 nach dem Durchfahren einer Rechtskurve aus bisher ungeklärter Ursache ins Schleudern gekommen. Sie hatte die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und war dann im rechten Seitenraum gegen mehrere Bäume geprallt. Zufällig auf der zu der Zeit wenig befahrenden Strecke vorbeikommende Autofahrer hatten den Unfall bemerkt, sofort Erste Hilfe geleistet und die Rettungskräfte alarmiert.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrerin sowie ein hinten mitfahrender Insasse im Fahrzeug eingeklemmt und konnten erst nach gut einer Stunde von der alarmierten Feuerwehr Himmelpforten, die mit ca. 15 Feuerwehrleuten anrückte mit schwerem Rettungsgerät befreit werden.
Beide mussten wie auch die beiden anderen männlichen Fahrzeuginsassen, alle im Alter von 18, 21 und 35 Jahren aus Oldendorf und Himmelpforten nach der Erstversorgung durch drei Notärzte aus Stade, Hemmoor und Buxtehude mit schweren Verletzungen durch die Besatzungen von vier Rettungswagen aus Stade, Horneburg und Hemmoor in die Kliniken nach Stade, Buxtehude und Hamburg Altona gebracht werden.

Der 3er-BMW wurde bei dem Unfall total beschädigt, der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 4.000 Euro belaufen.
Die Landesstraße 113 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme für ca. 2,5 Stunden voll gesperrt werden, zu größeren Behinderungen kam es dabei aber nicht.
