Chile: Sechs Feuerwehrleute bei Waldbränden ums Leben gekommen
Chile: Bei den Waldbränden im Süden von Chile sind in der Region Bío Bío sechs Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Vier weitere Kräfte wurden verletzt.
Die Feuerwehrleute waren durch einen unerwarteten Wechsel der Windrichtung von den Flammen eingekreist worden. Es gebe verlässliche Informationen, wonach die Brände absichtlich gelegt worden seien. Nach Behördenangaben vom Mittwoch, 4. Jänner 2012, wurden durch die Brände in Bío Bío bereits knapp 25.000 Hektar Wald zerstört.
Im Nationalpark Torres del Paine verbrannten 14.500 Hektar. Im gesamten Süden Chiles wüten seit mehr als einer Woche Waldbrände, die insgesamt bereits knapp 50.000 Hektar zerstörten. Bislang war ein Mensch ums Leben gekommen, bei dem es sich um einen 75 Jahre alten Mann handelte, der sich geweigert hatte, sein Haus zu verlassen.
