Burma (Myanmar): Zahlreiche Tote – auch Feuerwehrleute – bei Großbrand
Myanmar: Bei einer Explosion in einem Warenhaus und einem anschließenden Großbrand in der burmesischen Wirtschaftsmetropole Rangun sind in der Nacht auf den 29. Dezember 2011, mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen.
Fast 80 weitere seien verletzt worden, sagte ein Beamter in der früheren Hauptstadt des südostasiatischen Landes. Die Ursache der Explosion sei weiter unklar, um einen Bombenanschlag habe es sich aber nicht gehandelt.
Die Explosion, die in einem medizinischen Lagerhaus im Osten der Stadt ereignete, löste einen Großbrand aus. Die heftige Explosion im Viertel Minglar Taung Nyunt war in mehreren anderen Stadtteilen zu hören. Hunderte Menschen rannten trotz der frühen Stunde besorgt auf die Straße. Nach Angaben des Beamten starben durch die Explosion auch drei Feuerwehrleute. Insgesamt seien 79 Menschen verletzt worden.
Die Explosion habe einen tiefen Krater hinterlassen, sagte der Beamte. Das durch die Explosion ausgelöste Feuer griff demnach rasch auf angrenzende Gebäude über. Rund 50 vorwiegend aus Holz errichtete Häuser seien durch die Flammen zerstört worden. Das Feuer sei unter Kontrolle, jedoch noch nicht gelöscht, sagte der Beamte. Die Ursache für die Explosion sei weiter unklar. Um eine Bombe habe es sich aber nicht gehandelt.
Erst vergangene Woche war eine Frau bei einer Explosion in der früheren birmanischen Hauptstadt getötet worden. In den vergangenen Jahren wurden in Birma immer wieder Anschläge verübt, für die die Regierung meist Rebellengruppen verantwortlich machte. Die Armee kämpft seit Jahren gegen aufständische ethnische Minderheiten. In den vergangenen Wochen verstärkte die neue zivile Regierung aber die Bemühungen zur Lösung der Konflikte.
