Brand

Sbg: Hotelgroßbrand in Saalbach-Hinterglemm -> Alarmstufe 4

Saalbach (Sbg): Im Saunabereich im 3. Obergeschoß des Hotels Glemmtalerhof in Saalbach-Hinterglemmm ist kurz nach 22:00 Uhr des 25. Dezember 2011 ein Brand ausgebrochen, der sich auf die oberen Geschoße und den gesamten Dachstuhl ausgeweitet hat.

Das Blechdach stellte die Einsatzkräfte hier vor enorme Probleme.Vom Einsatzleiter wurde der LAWZ Salzburg aufgetragen, sofort Alarmstufe 4 auszulösen.Durch die massive Rauchentwicklung konnte nur mit schwerem Atemschutz vorgegangen werden was bei den hier auftretenden Problemen einen enormen Matreial und Personalaufwand erforderlich machte.

Derzeit – 10.30 Uhr des 26. Dezember – sind weiterhin folgende Feuerwehren mit 293 Mann und 42 Fahrzeugen, darunter 3 Drehleitern und eine Teleskopmastbühne, im Einsatz:
• FF Saalbach
• LZ Hinterglemm
• FF Viehhofen
• FF Maishofen
• FF Zell am See
• LZ Thumersbach
• FF Saalfelden
• FF Bruck
• LZ St. Georgen
• FF Piesendorf
• FF Bad Hofgastein
• LZ Harham
• FF Taxenbach
• FF Niedernsill
• FF Maria Alm

• Rotes Kreuz mit 26 Mann und 4 Fahrzeugen, Polizei mit 9 Mann und 5 Fahrzeugen, Kräne, Lkws, Lader, Abschleppwagen: 5 Mann mit 5 Fahrzeugen, Bezirkshauptmannschaft Zell am See

Einsatzleitung:
OFK Saalbach-Hinterglemm HBI Michael Eberharter
AFK 2 Pinzgau BR Franz Eder
BFK Pinzgau OBR Georg Vorreiter
LFK Salzburg LBD Leopold Winter

Freiw. Feuerwehr Bruck / Glocknerstraße

BERICHT KLEINE ZEITUNG:
Im Hotel „Glemmtalerhof“ in Saalbach-Hinterglemm ist Sonntagabend ein Brand ausgebrochen. Urlauber flüchteten ins Freie. Rund 140 Gäste wurden in anderen Hotels untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Das Hotel „Glemmtalerhof“ in Saalbach-Hinterglemm im Salzburger Pinzgau steht seit Sonntagabend in Flammen. Das Feuer war gegen 22.00 Uhr im Dachstuhl des Gebäudes ausgebrochen. Die rund 140 Gäste des über Weihnachten voll belegten Hotels wurden in anderen Hotels untergebracht, berichtete ein Polizeisprecher aus Zell am See. An dem Haus im Ortsteil Hinterglemm dürfte ein Totalschaden entstanden sein. Das vermutete der Salzburger FPÖ-Obmann Karl Schnell, dessen Frau das Hotel führt. Verletzt wurde offenbar niemand.

An die 350 Feuerwehrleute von 15 Feuerwehren aus dem Pinzgau und Pongau kämpften bisher gegen den Großbrand an. Als das Feuer ausbrach, saßen viele Urlauber noch beim Abendessen. „Die Leute liefen durch den Speisesaal und riefen ‚es brennt, es brennt'“, schilderte ein Tourist. Die Hotelgäste flüchteten ins Freie. Die Einsatzkräfte überprüften anhand einer Gästeliste, ob auch alle Personen das Haus verlassen hatten. Zwei Urlauber fehlten. Sie schliefen noch in ihrem Zimmer und mussten geweckt werden.

Zuerst brannte der Dachstuhl und der vierte Stock, dann breitete sich das Feuer weiter aus. Auch um 7.00 Uhr war der Brand noch nicht gelöscht. „Es werden gerade am Dachstuhl Abtragungsarbeiten durchgeführt“, schilderte ein Feuerwehrmann. Die Flammen wurden mit Hilfe von drei Drehleitern und einer Teleskopbühne bekämpft.

Ein elektrischer Defekt in der Sauna, die sich im Dachgeschoß befand, könnte den Brand ausgelöst haben, vermutete Karl Schnell im Gespräch mit der APA. Dem Pinzgauer Politiker und praktischen Arzt war die Verzweiflung am Telefon anzuhören. „Eine Katastrophe, es sieht schrecklich aus. Das dürfte ein Totalschaden sein.“ Die Wohnung der Familie Schnell lag im Dachgeschoß. Sie wurde komplett zerstört.

Ein Bezirksbrandermittler eilte noch in der Nacht zum Brandort. Im Laufe des Sonntags treffen noch Brandsachverständige des Landeskriminalamtes Salzburg ein, um die Brandursache zu klären. Das Hotel liegt in der Dorfstraße 150 in Hinterglemm, nur wenige von einer Skiliftstation entfernt.

Kleine Zeitung
Picturesexclusive.com

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