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Spenden: Feuerwehr genießt größtes Vertrauen

Österreich: Die Spendenbereitschaft der Österreicher ist gestiegen: 2011 haben 66 Prozent der Österreicher im Durchschnitt 87 Euro hergegeben. 2010 waren es 61 Prozent bzw. 79 Euro. Das größte Vertrauen genießt die Freiwillige Feuerwehr.

Die Meinungsforscher haben im Oktober und November 1.040 repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren ausgewählte Personen in Face-to-face-Interviews befragt. Demnach gestehen die Österreicher den Spendenorganisationen rund 15 Prozent der gesammelten Einnahmen für Öffentlichkeitsarbeit zu. Der Rest sollte ausschließlich dem guten Zweck dienen.

Freiwillige Feuerwehr genießt größtes Vertrauen
Das größte Vertrauen wird der Freiwilligen Feuerwehr entgegengebracht. Knapp 50 Prozent der Befragten sind sich sicher, dass das Geld dort sorgsam verwendet wird. Auf den Plätzen folgen SOS-Kinderdorf mit 41 Prozent, die Caritas (34 Prozent) sowie Ärzte ohne Grenzen (32 Prozent). 43 Prozent legen Wert auf ein Spendengütesiegel.

28 Prozent haben im vergangenen Jahr für Kinder gespendet, 20 Prozent für Tiere und 16 Prozent für Katastrophenhilfe im Ausland. Bei der Auswahl einer NGO zählt für die meisten neben Sympathie und Solidarität mit den Armen auch der überzeugende Aufruf einer Hilfsorganisation. Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist nur für elf Prozent eine Triebfeder.

Die Wiener sind am fleißigsten
Die fleißigsten Spender sind die Wiener, von ihnen haben in den vergangenen zwölf Monaten 79 Prozent etwas gegeben. 71 Prozent der Salzburger, Tiroler und Vorarlberger öffneten ebenfalls ihre Geldbörsen. Mit 61 bzw. 60 Prozent abgeschlagen rangieren die Burgenländer, Ober- und Niederösterreicher. Schlusslicht sind die Kärntner und Steirer (58 Prozent). Der gute alte Erlagschein hat übrigens längst noch nicht ausgedient: Heuer bevorzugten 30 Prozent der Spender diesen Weg, das waren sogar um fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor.

ORF Oberösterreich

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