Technisch

Nö: Verletzte bei Unfall auf der L 110 bei Untergrafendorf

Untergrafendorf (Nö): Am Sonntag, dem 4. Dezember 2011, wurde die FF Untergrafendorf um 15:29 Uhr gemeinsam mit der FF Böheimkirchen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die L110 zwischen Schildberg und Untergrafendorf alarmiert.

Vermutlich auf Grund der schwierigen Straßenbedingungen kam ein Fahrzeug in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen ein entgegenkommendes Auto. Infolge des Zusammenstoßes wurde das entgegenkommende Fahrzeug in den Straßengraben geschleudert. Da sich zur Zeit der Alarmierung drei Mitglieder der FF Untergrafendorf im Feuerwehrhaus aufhielten, konnte sich das erste Einsatzfahrzeug unverzüglich in Richtung Einsatzort absetzen. In kurzen Abständen folgten noch die beiden anderen Feuerwehrfahrzeuge der Wehr. Dort angekommen konnte in Bezug auf die Alarmierung, „eingeklemmte Person“ sofort Entwarnung gegeben werden, da in keinem der Autos Personen eingeschlossen waren. Jedoch lag eine Person neben einem der Unfallfahrzeuge auf der Straße.

Während der Absicherungsarbeiten an der unübersichtlichen Unfallstelle trafen bereits die ersten Einheiten des Roten Kreuzes ein und kümmerten sich unverzüglich um die verletzten Personen. Dabei wurden die Kollegen vom Rettungsdienst von der Feuerwehr unterstützt. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei konnte mit der Bergung der beschädigten Fahrzeuge begonnen werden. Ein Fahrzeug wurde mittels Teleskoplader von der Unfallstelle entfernt und das andere wurde nach dem Abtransport mittels Abschleppachse in Schildberg gesichert abgestellt.

Nach der Reinigung der Straße mittels Ölbindemittel und HD- Rohr konnte die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden. Um 18 Uhr konnte die FF Untergrafendorf einrücken und die Einsatzbereitschaft an Florian St. Pölten melden.
Im Einsatz standen 16 Mann der FF Untergrafendorf mit dem TLF 2000, VF, MTF und Abschleppachse. Den Kräften der FF Böheimkirchen wurde während deren Anfahrt über Funk mitgeteilt das ihr Einsatz nicht erforderlich ist, da sich die Alarmierung nicht bestätigte. Ebenfalls anwesend waren Rotes Kreuz, Notarzt und Polizei.

Freiw. Feuerwehr Untergrafendorf

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