Stmk: Feuerwehren aus drei Bezirken beüben Schadstoffeinsatz

Sachendorf (Stmk): Eine Übung der besonderen Art stand am 02. Dezember 2011 im Gemeindegebiet von Sachendorf auf dem Programm.
Gleich drei Bezirke fanden sich zu einer großangelegten Strahlenschutzübung im Beisein der Übungsbeobachter Oberbrandrat Josef Haberl und Landesfeuerwehrrat Helmut Vasold ein. Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit einem Lkw in Sachendorf. Während der Erkundung der Schadenslage durch den Einsatzleiter, Hauptbrandinspektor Ing. Gernot Kummer wurde festgestellt, dass es sich beim verunfallten Fahrzeug um ein Transportfahrzeug für radioaktive Stoffe handelte.

Daraufhin wurde das Gebiet rund um das Unfallfahrzeug großräumig abgesperrt und die Strahlenschutzstützpunkte der Feuerwehren Sachendorf, Flatschach, Zellstoff Pöls und Predlitz alarmiert. Die Spürtrupps rüsteten sich mit Schutzanzügen der Schutzstufe 2 aus und begannen mit dem Festlegen des inneren Absperrbereiches. Des weiteren konnte das strahlende Material aufgespürt und im Versandbehälter sicher verwahrt werden. Abschließend wurden die Opfer auf Kontaminierung bespürt.

Glücklicherweise konnte keine Verstrahlung am verunfallten Lenker festgestellt werden. „Bei dieser ersten Übung in dieser Form zeigte sich, dass die Einsatzkoordination bestens für die drei Bezirke funktionierte und auch hier die Feuerwehren auf dem Gebiet des Strahlenschutzes zu jeder Tages- und Nachtzeit professionell Hilfe leisten können“, so der Bezirksstrahlenschutzbeauftragte Oberbrandinspektor David Gruber.

