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Tirol: Feuerteufel aus Zell am Ziller ist gefasst

Zell am Ziller (Tirol): Zwei Monate hielt ein Feuerteufel die Bewohner von Zell am Ziller in Atem. Wie die Polizei am Mittwoch, 30. November 2011, bekannt gab, ist der Brandstifter nun gefasst. Es handelt sich um einen 19-Jährigen Einheimischen.

Zum ersten Mal schlug der damals Unbekannte in der Nacht zum 29. August zu. Die Tenne des Gielerhofes ging in Flammen auf. Zwar konnte ein Großaufgebot der Feuerwehren das vollständige Abbrennen des Gebäudes verhindern. Letztlich musste die Ruine aber doch abgerissen werden. Der Schaden: zwischen 400.000 und 500.000 Euro.

Noch am selben Abend mussten die Einsatzkräfte zum nächsten Großbrand ausrücken. Diesmal wurde ein Wirtschaftsgebäude des Stöcklerhofs ein Raub der Flammen. 900.000 Euro Schaden richtete das Feuer an.

Am 23. September brannte schließlich ein letzter Stadel, der ebenfalls völlig zerstört wurde. Das rasche eingreifen der Feuerwehren verhinderte, dass die Flammen auf andere Gebäude übergreifen konnten.

Nach intensiven Ermittlungen kamen die Beamten der Polizeiinspektion Zell am Ziller gemeinsam mit ihren Kollegen des Bezirkskommandos Schwaz und dem Landespolizeikommando Tirol auf die Spur des 19-Jährigen. Sie konnten den Einheimischen eindeutig überführen. Nach derzeitigen Erkenntnissen dürfte sein Motiv in „massiven familiären Problemen und Konflikten“ liegen.

Der Zillertaler legte ein volles Geständnis ab. Die Tatorte suchte er demnach so aus, dass „keine Gefahr für Mensch und Tier“ bestand. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck wird der 19-Jährige auf freiem Fuß angezeigt.

TT.com

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