Technisch

Oö: Zwei Schlangen und zwei Vogelspinnen nach Verkehrsunfall entwischt

Asten (Oö): Um 15.28 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Asten am 27. November 2011 zu einem Einsatz auf die Westautobahn gerufen, um Sicherungsmaßnahmen nach einem Verkehrsunfall durchzuführen und die Fahrbahn zu reinigen.

Auf der Richtungsfahrbahn Salzburg war etwa 3 km nach der Auffahrt Asten ein Pkw aus unbekannter Ursache ins Schleudern gekommen. Das Auto war zuerst gegen die rechte Leitschiene gekracht, schleuderte dann über alle drei Fahrbahnen und stieß letztlich noch gegen die Mittelleitschiene aus Beton. Bei Eintreffen der Feuerwehr Asten befand sich keine Person mehr im Fahrzeug, Rettungsdienst und Notarzt waren bereits anwesend und kümmerten sich um die beiden Fahrzeuginsassen, die durch den Unfall unbestimmten Grades verletzt worden waren.

Einsatzmaßnahmen: Nach Durchführung entsprechender Absicherungs- und Brandschutzmaßnahmen konnte unverzüglich mit den Aufräumarbeiten (Binden von ausgeflossenen Betriebsmitteln, Fahrbahn-reinigung, etc.) begonnen werden.

Besonderes: Einige Minuten nach Einsatzbeginn wurde der Feuerwehr mitgeteilt, dass mit dem verunfallten Pkw auch mehrere Behälter mit teils exotischen Tieren transportiert wurden und dass zwei Kornnattern und zwei Vogelspinnen geflüchtet waren. Da man momentan nicht sagen konnte, wo sich diese Tiere verkrochen hatten, wurde parallel zur Fahrbahnreinigung auch mit der Suche nach den Tieren begonnen – natürlich erst, nachdem klar war, dass es sich um keine Giftschlangen handelte und dass auch die von den Vogelspinnen ausgehende Gefahr aufgrund der sehr guten Einsatzbekleidung einigermaßen kalkulierbar war.

Nach kurzer Zeit konnte eine der Schlangen von Feuerwehrmännern aufgefunden werden. Die Kornnatter wurde bis zum Eintreffen der Tierrettung in einem Kunststoffbehälter aufbewahrt.

Sonstiges: Die beiden (männlichen) Fahrzeuginsassen wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, das Unfallfahrzeug wurde von einer Firma abgeschleppt. Die Bergung der restlichen Tiere wurde von der Tierrettung übernommen. Nachdem die Einsatztätigkeit für die Feuerwehr beendet war, wurde die Einsatzstelle an die Polizei bzw. an die Autobahnmeisterei übergeben.

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