Deutschland: Schwein gehabt -> Feuerwehr rettet 38 Tiere aus Jauchegrube
Billerbeck (Deutschland): Das ängstliche Quieken ist schon von Weitem zu hören. 39 Schweine sind durch den Spaltenboden ihres Stalles auf einem Hof in der Billerbecker Bauerschaft Bombeck in eine Güllegrube gefallen.
14 Feuerwehrkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck haben am Morgen, nach dem sie um 9.12 Uhr alarmiert worden sind, die Tiere aus dem stinkenden Untergrund gerettet. „Sie standen in 40 Zentimeter hoher Gülle. Wir mussten noch Jauche abpumpen“, berichtet Matthias Heuermann, Einsatzleiter und stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr.
Eine Spalte im Boden des Stalles ist in der Nacht zum Donnerstag, 24. November 2011, durchgebrochen. Dadurch sind die Schweine in das Loch gefallen. Bis 14.45 Uhr hat die Rettungsaktion gedauert. „38 Schweine haben wir bergen können“, so Heuermann. Ein Tier befindet sich immer noch in der Jauchegrube. „Da sind wir nicht rangekommen“, erklärt Heuermann auf Nachfrage unserer Zeitung. „Die Güllegrube ist zu verschachtelt. Wir hoffen, dass es sich von alleine befreit. Sonst rücken wir noch einmal aus.“
Zusammen mit dem Landwirt haben die Kameraden die Schweine aus der Grube gezogen – eines nach dem anderen. Ausgestattet waren die Billerbecker Feuerwehrleute dabei mit ausgemusterten, speziellen CSA-Anzügen, die sonst bei Chemikalien-Einsätzen benutzt werden.
