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Nö: Schubschiff auf Donau bei Melk auf Grund gelaufen

Melk (Nö): Die Feuerwehr berichtete von Wasser im Maschinenraum und hat Ölsperren errichtet. Laut Franz Resperger, Sprecher des Landeskommandos, wurden noch in der Früh auch Taucher des Landesfeuerwehrverbandes angefordert. Sie sollten das Leck zu schließen versuchen.

Resperger zufolge war das Schubschiff unter deutscher Flagge gegen 7.00 Uhr des 17. November 2011 auf Höhe der Melker Donaubrücke auf Grund gelaufen. Der Verband transportiere Benzin und Diesel. Aus den entsprechenden Tanks der Schubkähne, die vertäut wurden, trete nichts aus.

Vier Feuerwehren rückten aus und hatten u.a. drei Boote im Einsatz. Um das Schubschiff wurden Ölsperren errichtet. Weil auch der Sicherungskasten unter Wasser stand, gab es mit Ausnahme eines Hilfsaggregates keinen Strom an Bord, so Resperger weiter. Das Schiff sei demnach manövrierunfähig. Es sollte daher von der Feuerwehr mit Stahlseilen gesichert werden.

Zuletzt hatte sich auf der Donau bei Regelsbrunn in der Nacht auf Montag ein folgenschwerer Unfall ereignet. Ein Schubverband war auf einen im Mai 2011 gesunkenen Schotterfrachter aufgelaufen. Laut Oberster Schifffahrtsbehörde soll das Wrack bis Ende Jänner 2012 geborgen werden. Mit diesen beiden Vorfällen und der Havarie eines Transporters im November 2010 handelt es sich nunmehr um den vierten Unfall in diesem Jahr.

NÖN

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