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Sbg: Vier Tote bei Kollision zwischen Motorsegler und Motorflugzeug

Zell am See (Sbg): Bei Zell am See (Pinzgau) sind Sonntagnachmittag, 28. August 2011, zwei Flugzeuge zusammengestoßen – ein Motorsegler und ein Motorflugzeug. Drei Menschen waren sofort tot, ein schwer Verletzter starb in den Abendstunden.

Die beteiligten Maschinen seien ein Motorsegler und ein Motorflugzeug – nicht zwei Segelflugzeuge, wie es in ersten Meldungen hieß. Das teilte der ORF-Techniker und Pilot Thomas Hasenburger mit, der sich durch Zufall in der Nähe der Unfallstelle aufhielt. Vier Personen wurden bei dem Absturz in den Wracks eingeklemmt, hieß es vom Roten Kreuz. Drei waren sofort tot, ein Mann schwerst verletzt. Der Unfall sei um 15.44 Uhr etwa 20 Meter über dem Boden beim Landeanflug geschehen – nicht weit vom Zeller Flugplatz über einem freien Feld in Richtung Westen (Oberpinzgau). Laut dem Pressekoordinator des Flugplatzes, Paul Empl, tragen beide Wracks deutsche Kennzeichen: „Ein Flugzeug dürfte offensichtlich aus Innsbruck, das andere direkt aus Bayern gekommen sein.“ Die Unfallstelle befindet sich noch auf Stadtgebiet von Zell am See. Zwei Rettungshubschrauber sowie einige Rotkreuzfahrzeuge und mehrere Notärzte waren im Einsatz. Aus dem Motorsegler floss Treibstoff aus der Tragfläche. „Es hat aber nicht gebrannt. Zur Sicherheit haben wir einen dreifachen Brandschutz aufgebaut“, sagte Gerhard Blassnigg von der Feuerwehr Zell am See.
Die Insassen des Motorflugzeuges, einer Cessna, überlebten den Absturz nicht. „Es handelt sich um einen Mann und eine Frau. Es dürfte sich um zwei Tiroler handeln“, sagte Polizeisprecher Michael Korber.
Geklärt ist die Identität jenes Mannes und jener Frau, die im Motorsegler saßen. „Sie stammen beide aus Bayern und sind 57 Jahre alt“, erklärte Korber. Der Mann wurde mit dem Notarzthubschrauber Alpin Heli 6 schwerst verletzt ins Salzburger Unfallkrankenhaus gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag. Auch die Frau aus Bayern überlebte den Crash nicht. Experten der amtlichen Kommission für Flugunfälle reisten zur Unfallstelle an, um die genaue Ursache zu klären.

ORF Salzburg

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