Wien: Dachstuhlbrand nach Flämmarbeiten im 12. Bezirk
Wien, 12. Bezirk: Vermutlich infolge von Flämmarbeiten (laut Aussage der Hausbewohner waren in diesem Bereich Flämmarbeiten durchgeführt worden) ist es kurz nach 21 Uhr des 24. August 2011 es im Bereich des Dachbodens eines Gebäudes am Gaudenzdorfer Gürtel zu einem Brand der Dachkonstruktion im Ausmaß von ca. 20m2 gekommen.
Der Flammenschein und der Rauchaustritt waren von Passanten auf der Straße wahrgenommen worden, welche daraufhin die Feuerwehr über Notruf verständigten sowie das auf einer Alarmfahrt befindliche 2. Rüstlöschfahrzeug/Mariahilf anhielten. Das 2. Rüstlöschfahrzeug/Mariahilf brach mit Rücksprache mit der Nachrichtenzentrale den ursprünglichen alarmierten Einsatz ab und begann an der Einsatzstelle mit der Vornahme eines Rohres über das Stiegenhaus.
Die Türe zum Dachboden wurde mit einem von einem Wohnungsbesitzer ausgehändigten Schlüssel geöffnet und der Brand anschließend unter Atemschutz bekämpft. Parallel dazu wurde von der Drehleiter/Favoriten ein Rohr im Außenangriff vorgenommen und das Stiegenhaus mittels Hochleistungslüfter der Drehleiter/Favoriten belüftet. Weiters wurde ein angrenzender Dachbodenbereich nach gewaltsamen Öffnen der Zugangstüre durch das 1.Rüstlöschfahrzeug/Rudolfshügel sowie das benachbarte Wohnhaus durch das Universallöschfahrzeug/Favoriten kontrolliert und dabei keine Brandausbreitung oder Verrauchung festgestellt. Die gewaltsam geöffnete Dachbodentüren bleiben nach Rücksprache mit den anwesenden Hausparteien unversperrt.
Durch den umfassenden Angriff konnte der Brand rasch gelöscht werden. Die mittels Wärmebildkamera durchgeführte Kontrolle der Brandstelle zeigte keine außergewöhnliche Erwärmung mehr. Die vom Brand betroffenen Dachfläche wurde im erforderlichen Ausmaß geöffnet und die abgebrannten Teile am Dachboden angelegt. Für die Dauer des Einsatzes war der Gaudenzdorfergürtel für den Verkehr gesperrt.
Einsatzzeit: 21.05 Uhr bis 23.24 Uhr.
