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Deutschland: Passanten finden brennende Leichenteile am Wegesrand

Goldbeck (Deutschland): Am Abend des 5. August 2011 kam es in Goldbeck in der Nähe von Buxtehude im Landkreis Stade zum grausigen Fund von Leichteile. Ein Autofahrer hatte gegen 21:30 Uhr im Vorbeifahren auf einem Gemeindeverbindungsweg …

… zwischen der Landesstraße 130 bei Sauensiek und Goldbeck leichten Feuerschein im Unterholz eines kleinen Waldstückes einige Meter von der Straße entfernt, entdeckt und dabei bei der Nachschau festgestellt, dass es sich um Teile einer vermutlich menschlichen Leiche handelten. Er hatte daraufhin sofort die Polizei alarmiert. Gegen 22:45 Uhr meldete ein zweiter Autofahrer den Fund weiter Körperteile im Seitenraum eines Gemeindeverbindungsweges zwischen Goldbeck und Apensen ungefähr drei Kilometer vom ersten Fundort entfernt.

Auch hier war der Autofahrer durch einen brennenden Gegenstand im Vorbeifahren aufmerksam geworden und hatte dann die Teile entdeckt. Mit Hilfe der dann alarmierten Feuerwehren aus Apensen und Buxtehude wurden beide Fundorte weiträumig abgesperrt und ausgeleuchtet sowie die kleinen Feuer abgelöscht. Tatortermittler, Beamte des Erkennungsdienstes und des zuständigen Fachkommissariats der Polizeiinspektion Stade nahmen noch vor Ort die Ermittlungen und Spurensuchen auf, die Tatortarbeit dauerte die ganze Nacht bis in die frühen Morgenstunden an.

Dabei wurde festgestellt, dass es sich bei dem Leichnam vermutlich um eine Frau handeln könne. Die Leichenteile werden nun in die Rechtsmedizin gebracht und von der Untersuchung durch die dortigen Fachleute erwarten sich die Ermittler Rückschlüsse auf die Identität der Person bzw. auf Art und Umstände des Todes der bisher unbekannten Person.

Der oder die Täter hatte nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen demnach versucht, sich der Körperteile in der Feldmark rund um Goldbeck zu entledigen und diese, vermutlich um Spuren zu vernichten in Brand zu stecken. Die Polizei geht aufgrund der Umstände derzeit von einem Tötungsdelikt aus. Zur unmittelbaren Fahndung nach dem Leichenfund wurden neben mehreren Streifenwagen auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera sowie ein Leichenspürhund eingesetzt. Die Fahndungsmaßnahmen blieben bisher aber ohne Erfolg.

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