Deutschland: Notarzt auf dem Weg zum Einsatzort verunglückt, 4 Verletzte

Ratingen (Deutschland): Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierte am Abend des 19. Juli 2011 wenige Minuten nach Alarmierung zu einem internistischen Notfall in Ratingen Tiefenbroich das Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Ratingen an der Kreuzung Europaring / Schützenstraße mit einem Geländewagen.

Dabei wurde das NEF auf das Dach gekippt und gegen einen weiteren Kleinwagen auf der Gegenfahrbahn geschleudert. Sowohl die beiden Fahrerinnen der zivilen Fahrzeuge als auch der Notarzt und der Rettungsassistent der Feuerwehr Ratingen wurden bei dem schweren Aufprall glücklicherweise nur leicht verletzt. Die vier Verletzten wurden durch drei Rettungswagen der Feuerwehr Ratingen einem Krankenhaus zugeführt. Die schwer beschädigten Fahrzeuge mussten alle drei abgeschleppt werden. Die Feuerwehr reinigte zusätzlich die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebstoffen.
Die Polizei sicherte während der Rettungs- und der Aufräumarbeiten großflächig den Kreuzungsbereich. Durch die Sperrungen kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden ebenfalls durch die Polizei eingeleitet. Zu dem primären Einsatz des verunglückten Notarzteinsatzfahrzeuges wurden neben dem ebenfalls alarmierten Rettungswagen der Feuerwehr Ratingen ein Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Düsseldorf entsendet. Der Patient konnte erfolgreich versorgt einem Krankenhaus zugeführt werden. Während des laufenden Einsatzes zu dem schweren Unfall wurde die Feuerwehr Ratingen mit weiteren Kräften zu einem Gasgeruch in die Industriestraße alarmiert. Umfangreiche Messungen der Feuerwehr wie auch der Stadtwerke konnten die Ursache eines leichten Geruchs nicht klären.
Eingesetzt wurden neben Kräften der Berufsfeuerwehr die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Ratingen Mitte wie auch die Sondereinheit für Einsätze mit atomaren, biologischen und chemischen Stoffen.
