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Nö: Stallbrand in Gföhl -> 14 Tiere in Flammen verendet

Gföhl (Nö): In der Nacht auf Freitag, 15. Juli 2011, sind bei einem Bauernhofbrand in Gföhl (Bezirk Krems) sechs Schweine und acht Rinder verbrannt, die Besitzer wurden verletzt. Glimpflicher endete ein Stallbrand in St. Christophen (Bezirk St. Pölten).

Es ist die zweite Nacht in Folge, in der in Niederösterreich Tiere Flammen zum Opfer fallen. In der Nacht auf Donnerstag verendeten in Hofstetten-Grünau Stiere, Kühe, Kälber und Hühner. In der Nacht auf Freitag hielt ein Brand in Gföhl die Feuerwehr in Atem. Kurz vor 20.00 Uhr wurde Alarm geschlagen, ein Stall und landwirtschaftliche Nebengebäude brannten. 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz und konnten zahlreiche Tiere in Sicherheit bringen. Auch die Besitzer des Bauernhofes versuchten, Schlimmeres zu verhindern. Sie erlitten dabei Rauchgasvergiftungen und Brandwunden und mussten in Spital gebracht werden. Sechs Schweine und acht Rinder verendeten in den Flammen. Die Brandursache ist noch unklar, am Freitag werden Sachverständige in Gföhl erwartet, um nach der Ursache zu suchen. Der Schaden beträgt laut Polizei 300.000 Euro. Als der Brand ausbrach, gab es in Gföhl kein Gewitter.

Blitz setzt Stall in Brand: Tiere gerettet
Zwei Stunden später schrillte der Alarm in St. Christophen. Die Einsatzmeldung: „Ein Stall und eine Scheune stehen nach einem Blitzschlag in Brand.“ Mehr als 160 Feuerwehrleute rückten aus. Sie konnten alle Tiere retten und verhindern, dass die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergreifen.
Auch Freitagfrüh war die Feuerwehr noch mit Aufräumarbeiten und dem Löschen von Glutnestern beschäftigt. „Wir müssen das Heu wegräumen und den Stall sichern“, sagt Einsatzleiter Manfred Stapfer. Verletzt wurde niemand, der Schaden dürfte aber enorm sein.

ORF Niederösterreich

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