Russland: Feuer in Munitionsdepot -> 7.000 Bewohner evakuiert
Moskau (Russland): Wegen eines Großbrands in einem russischen Munitionsdepot sind etwa 7.000 Anwohner mit Autos und Lastwagen in Sicherheit gebracht worden. Verletzt wurde niemand, wie das Militär nach Angaben der Agentur Interfax am Donnerstag, 26. Mai 2011, mitteilte.
Die Feuerwehr könne wegen der Explosionsgefahr nicht nahe genug an den Brandherd heranfahren. Es habe bereits mehrere Detonationen gegeben. Die Rauchsäule sei noch aus 40 Kilometern Entfernung zu sehen, hieß es. Auf dem Gelände lagert alte Artillerie- und Panzermunition. Die Anwohner wurden in Kindergärten und Schulen untergebracht.
Die Siedlung Urman in der Teilrepublik Baschkortostan am Ural nahe des Depots wurde von der Polizei abgeriegelt. Die Ursache für das Feuer war unklar. In Russland kommt es infolge maroder Militärausrüstung und Verstößen gegen die Sicherheitsvorschriften immer wieder zu Zwischenfällen mit Toten und Verletzten.
