Wien: Person bei Brand im 21. Bezirk getötet
Wien: Aus unbekannter Ursache war es am Mittwoch, dem 18. Mai 2011, in einer Wohnung in der Dopschstraße, 21. Bezirk, zu einem Brand der Bettbank im Wohnzimmer gekommen. Bei Ankunft war das Notstiegenhaus ab dem 5. Stockwerk komplett verraucht.
Nach Anspeisen der Trockensteigleitung wurde der Brand vom 1.Rüstlöschfahrzeug „Floridsdorf“ unter Atemschutz mit einem Rohr Tankwasser nach gewaltsamem Öffnen der Wohnungstüre bekämpft. Im Zuge der Brandbekämpfung wurde eine leblose Person in der Wohnung aufgefunden und in das mittlerweile druckbelüftete Stiegenhaus gebracht. Dort wurde sofort von der Feuerwehr mit der Reanimation bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes begonnen.
Vom Universallöschfahrzeug „Floridsdorf“ wurde eine männliche Person von einer Wohnung, da dieser die Wohnungstüre öffnete, mittels Fluchtfiltermaske ins Freie gerettet und zwecks Kontrolle an den Rettungsdienst übergeben. Der eingetroffene Notarzt konnte in weiterer Folge nur mehr den Tod des Wohnungsinhaber der Brandwohnung, welcher reanimiert wurde, feststellen. Der Leichnam wurde abgedeckt und das Eintreffen der Bestattung wird von der Sicherheitswache abgewartet. Der Brand wurde in weiterer Folge vom 1.Rüstlöschfahrzeug „Floridsdorf“ gelöscht und vom Universallöschfahrzeug „Floridsdorf“ wurde das Stiegenhaus sowie die darüber liegenden Geschosse kontrolliert, wobei keine Verrauchung und Gefährdung mehr festgestellt wurde.
Weiters wurden vom 2.Rüstlöschfahrzeug „Floridsdorf“ alle Wohnungen im 6. Obergeschoss im Beisein der Wohnungsinhaber kontrolliert wobei ebenfalls keine Gefährdung feststellbar war. Im Brandgeschoss (5. Obergeschoss) wurden ebenfalls sämtliche Wohnungen kontrolliert wobei zwei Türen gewaltsam geöffnet werden mussten, wobei keine Personen vorgefunden wurden, allerdings eine leichte Verrauchung, welche durch Kippen der Fenster behoben wurde. Eine Tür wurde durch Einbau eines Zylinders sperrbar gerichtet, 3 Schlüssel an die Sicherheitswache übergeben und eine Mitteilung wurde von dieser hinterlegt.
Eine weitere Türe wurde durch Einbau eines Einstemmschlosses sperrbar gerichtet, 2 Schlüssel an die Sicherheitswache übergeben, Materialausweise wurden hinterlegt. Von der Brandwohnung wurden die elektrischen Sicherungen abgehoben, Nachlöscharbeiten und Kontrollen mittels Wärmebildkamera im erforderlichen Ausmass durchgeführt und die Wohnung mit dem vorgefundenen Schlüssel versperrt und diesen an die Sicherheitswache übergeben.
