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Oö: 25 Jahre Tschernobyl: Zivilschutzübung in Taufkirchen

Taufkirchen/Haag (Oö): Vor 25 Jahren ereignete sich in Tschernobyl der bisher grösste Unfall in einem Atomkraftwerk.

Damals war auch unsere Heimat, das Hausruckviertel,
stark vom radioaktiven Fallout betroffen. Aus diesem Grund veranstaltete die Gemeinde Taufkirchen an der Trattnach gemeinsam mit dem Zivilschutzverband am 30. April 2011 einen Informationsnachmittag für ihre Bürger.

Dazu wurden auch wir mit dem Strahlenschutzstützpunkt
eingeladen. Im Zuge eines fiktiven Atomkraftwerksunfalles wurden der Bevölkerung die einzelnen Schritte zur Bewältigung eines solchen Vorfalles gezeigt. Nachdem die Zivilschutzwarnung ertönte, wurde die Bevölkerung per Lautsprecher über die weitere Verhaltensweise informiert. Im Anschluss erklärte der Strahlenschutzstützpunktleiter HBM Kurt Picker sehr anschaulich wie es zum radioaktiven Fallout kommt. Dazu hat er sogar ein explodierendes Atomkraftwerk gebaut. Nach ertönen des Zivilschutzalarmes rückten die Strahlenmesstrupps aus Haag und Gallspach aus, um die Strahlenquelle zu suchen.

Um der Bevölkerung das Aufspüren einer Strahlenquelle zeigen zu können, wurde für diese Übung wurde ein geschlossener Übungsstrahler besorgt. Nachdem die Verkehrswege gereinigt waren, wurde Entwarnung gegeben und der Übungseinsatz beendet. Leider lässt das Interesse der Bevölkerung für Strahlen- und Zivilschutz zu wünschen übrig, dies hat sich auch hier wieder gezeigt.

Dafür war die Teilnahme bei den Einsatzkräften um intensiver, an die 60 Feuerwehrmänner war aktiv an der Übung beteiligt.

FF Haag/Hausruck

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