Oö: 21 neue Atemschutzträger ausgebildet
Aschach (Oö): Die Atemschutz-Grundausbildung des Bezirkes Eferding fand am 9. April sowie 15./16. April 2011 in Aschach statt. 21 Kameraden aus 13 Feuerwehren nahmen an diesen Lehrgang des Bezirks-Feuerwehrkommandos Eferding teil.
Die Tätigkeit als Atemschutzträger setzt eine gute körperlicher Konstitution voraus, da die Belastung vor allem beim schweren Atemschutz erheblich ist. Ein Atemschutzgerät, bestehenden Atemschutzmaske, Atemschutzflaschen und Tragegestell wiegt über 15 kg. Zur physischen kommt im Ernstfall auch die psychische Belastung durch den erhöhten Stress.

Der theoretische Teil der Ausbildung fand im Feuerwehrhaus statt. Für den praktischen Teil konnten wir auf das Betriebsareal der Firma Garant sowie auf das Schopperplatzgelände Areal zurückgreifen. Vor allem beim Erklimmen des höchsten Werksgebäudes gingen viele körperlich an ihre Grenzen. Die Demonstration von Rauchgasphänomenen mit einer sogenannten Cheshire-Box führt vor Augen welches Gefahrenpotential bei einem Vorgehen unter Atemschutz lauert.

Zum praktischen Teil der Ausbildung gehören verschiedenste Techniken für die Suche in verrauchten Räumen und für die Türöffnung, auch der richtige Umgang mit dem Strahlrohr ist wichtig.

Nach Beendigung des Einsatzes sind die Pflichten des Atemschutzträgers noch nicht zu Ende. Um die Einsatzbereitschaft auch beim nächsten Einsatz sicherzustellen, ist es notwendig jeden Teil des Gerätes einem umfangreichen Reinigungs- und Überprüfungsprogramm zu unterziehen. Auch diese Handgriffe wurde den Ausbildungsteilnehmern in den drei Lehrgangstagen mehrmals vorgeführt.

Zur Schlussveranstaltung konnte OBR Hermann Sandmeier mit dem Ausbildner-Team und Lehrgangsleiter HAW Markus Reifenmüller, allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung gratulieren.
