Bayern: 400 Einsatzkräfte an Übung „Hellabrunn“ in München beteiligt
München (Bayern): Am Samstag. dem 16. April 2011, fand im Bereich der Floßlände die Katastrophenschutz-Lehrübung „Hellabrunn“ statt. Etwa 400 Einsatzkräfte der verschiedenen Hilfsorganisationen mit 85 Fahrzeugen übten an …
… sieben Stationen diverse Deichsicherungsmöglichkeiten, im Falle eines Hochwassers. Neben den Deichsicherungsmaßnahmen wurde das Zusammenwirken der beteiligten Organisationen im Hochwasserschutz trainiert. Als Voraussetzung für die Bereitstellung der Kräfteressourcen wurde die Zusammenstellung und Führung eines Feuerwehrhilfeleistungskontingentes für Großschadensereignisse beübt.
Die beteiligten Organisationen waren neben der Münchner Feuerwehr, das Technisches Hilfswerk, die Polizeihubschrauberstaffel Bayern, die Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim, das Baureferat der Stadt München, das Wasserwirtschaftsamt München, das Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München und die Wasserwacht.
Inhalte der sieben Stationen waren unter anderem die Deichabdichtung mittels Taucher der Berufsfeuerwehr München, die Deichsicherung mit Quellkaden- und Ringdammbau, der Aufbau einer Gierfähre über die Isar, die Treibgutbeseitigung, der Aufbau eines mobilen Dammbalkenverschlusses sowie der Transport von Sandsäcken mit Hilfe von Hubschraubern.
Unter der kritischen Beobachtung von zahlreichen Vertretern des Münchner Stadtrates, allen voran des Kreisverwaltungsreferenten Dr. Blume-Beyerle, sowie den Vertretern aus dem Bayrischen Staatsministerium des Inneren, der Regierung von Oberbayern und den Führungskräften der beteiligten Organisationen erfolgte ein geregelter und lehrreicher Übungsbetrieb bis in den Nachmittag hinein. Aus Sicht der Übungsleitung wurden die Ziele der Lehrübung und eine umfassende Schulung der eingesetzten Kräfte erreicht.
