Vbg. Einsätze der Feuerwehren 2010 zurückgegangen
Vorarlberg: Im Jahr 2010 sind die Einsätze der Vorarlberger Feuerwehren bei Gebäudebränden gegenüber dem Jahr zuvor um rund acht Prozent zurückgegangen. Es gab keine Brandtoten zu verzeichnen.
Am Freitag, 15. April 2011, hat die Brandverhütungsstelle Vorarlberg das Brandgeschehen des Vorjahres veröffentlicht. Während im Jahr 2009 bei Bränden drei Menschen ums Leben kamen, gab es im Vorjahr keine Toten. 35 Personen wurden bei Bränden in 21 Gebäuden verletzt.
Im Vergleich zu den 331 Feuerwehreinsätzen im Jahr 2009 verringerten sich die Einsätze bei Gebäudebränden im vergangenen Jahr um acht Prozent auf 305 Ereignisse. Im Durchschnitt geht beinahe täglich ein Gebäude in Flammen auf. 78 Prozent der Wohnhausbrände ereignen sich in dem Zeitraum zwischen 6.00 Uhr morgens und 22.00 Uhr abends. In der Nacht passierten 22 Prozent aller Brände.
Beinahe die Hälfte der Brände entstanden in Massiv-Häusern. Nur knapp eine Fünftel der Gebäudebrände kamen in Holzhäusern vor.
Gegenüber 2009 mit einer Schadenssumme von 10,1 Millionen Euro dürften sich die Brandschäden im vergangenen Jahr auf etwa 16 Millionen Euro erhöhen. Statistisch dürften damit im Jahr 2010 täglich Sachwerte in Höhe von 44.000 Euro zerstört worden sein.
Laut Brandverhütungsstelle lag die durchschnittliche Zeitdauer zwischen Alarmeingang bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle und dem Einsatzende der Feuerwehr bei knapp einer Stunde.
