Deutschland: Stier stürzt in Güllegrube -> Rettungseinsatz in Birkland
Birkland (Deutschland): Zu einem spektakulären Einsatz ist die Feuerwehr nach Birkland gerufen worden: Auf einem Bauernhof war ein junger Stier in eine Güllegrube gestürzt.
Da es für den Landwirt unmöglich war, den Stier alleine wieder herauszuziehen, alarmierte er die Feuerwehr. Während vier Wehrmänner nach Beurteilung der Lage sofort Atemschutzgeräte anlegten, wurde dem Stier vorsorglich eine Beruhigungsspritze verabreicht.
Zwei Wehrleute stiegen mit Spezialanzügen über eine Steigleiter in die Güllegrube hinab, zwei weitere sicherten das Vorgehen ihrer Kameraden. Diese mussten sich in der knietiefen Gülle bei diffusem Licht langsam dem Stier nähern und ihm mit vorsichtigen Bewegungen einen Strick um den Kopf legen. Dadurch konnten sie den Körper des Stieres fixieren, um ihm danach einen Gurt um den Körper zu wickeln. Zusätzlich wurde dem Tier ein Spezialgreifer an den Beckenknochen angebracht.
Mit einem Bagger konnte dann der junge Stier langsam aus der Grube gehoben werden. Dass die Bergung so reibungslos über die Bühne ging, war auch der Tatsache zu verdanken, dass die Feuerwehrmänner selbst Landwirte sind. Sie haben genügend Erfahrung im Umgang mit Tieren, vor allem in kritischen Situationen.
