Deutschland: Großeinsatz -> Lastwagen brannte im Hamburger Elbtunnel
Hamburg (Deutschland): Ein brennender Lastwagen im Hamburger Elbtunnel hat am 31. März 2011 einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst: 150 Menschen mussten befreit werden, zwei wurden verletzt.
Der Lastwagen war am Donnerstag gegen 14 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Aus der betroffenen vierten Röhre seien 150 Menschen in Fahrtrichtung Norden über die Röhre drei evakuiert worden, sagte Feuerwehrsprecher Manfred Stahl. Es habe zwei Verletzte gegeben. Gegen 14.34 Uhr meldete die Feuerwehr den Brand als gelöscht und die vollständige Evakuierung der Röhre. „Der Einsatz ist glimpflicher ausgegangen, als zunächst gedacht“, sagte Stahl. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot aus beiden Richtungen am Hamburger Elbtunnel im Einsatz und richtete eine Verletzten-Sammelstelle ein. Eine Person sei wegen einer Rauchgasinhalation ärztlich betreut worden, eine weitere Person wegen eines Verdachts auf Herzinfarkt, sagte Stahl.
Autofahrer flüchten über Notausgänge
In der betroffenen Röhre herrschte eine ziemlich starke Verrauchung. Die Autofahrer verließen ihre Wagen und flüchten über die Notausgänge in den dritten Tunnel. Nach Angaben von Stahl war der Brand im Motorraum der Zugmaschine des mit Getreide beladenen 38-Tonners ausgebrochen. In der Folge wurden laut Polizeisprecher Holger Vehren alle vier Röhren des Elbtunnels gesperrt. Der Verkehr staute sich in beide Richtungen zwischenzeitlich auf jeweils acht Kilometer, sagte Vehren. Das mehr als drei Kilometer lange Nord-Süd-Nadelöhr der Autobahn 7 passieren jährlich etwa 45 Millionen Fahrzeuge.
