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Stmk: „Geprüfte Lebensretter“ im Bezirk Feldbach

Feldbach (Stmk): Atemschutzgeräteträger werden im Anlassfall unter erschwerten Bedingungen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt oder leisten unter anderem im toxischen Gefahrenbereich technische Hilfe, um Gefahren für Mensch und Umwelt abzuwenden.

Zum 7. Mal wurde am Samstag, dem 26.3.2011, die Atemschutzleistungsprüfung (ASLP) im Bezirk Feldbach bei der Freiwilligen Feuerwehr St. Stefan im Rosental durchgeführt, die zur Ausbildung an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark in Lebring eine sinnvolle Ergänzung bildet. 23 Atemschutztrupps – von 27 gemeldeten – zu je vier Mann aus den Bezirken Feldbach, Hartberg, Fürstenfeld und Weiz traten um das begehrte Leistungsabzeichen in Bronze und Silber an. Höchste Anforderungen wurden den Teilnehmern – in einer Mischung aus Theorie und Praxis – vom 30-köpfigen Bewerterstab im Stationsbetrieb abverlangt. Der Trupp der Feuerwehr Riegersburg erreichte als einziger Anwärter fehlerfrei das Punktemaxium. Drei Gruppen haben ihr Ziel nicht erreichen können.

Atemschutzgeräteträger (AGT) sind Mitglieder von Feuerwehren, die sowohl medizinisch als auch ausbildungsmäßig in der Lage sind, ein Atemschutzgerät zu tragen. Eine umfassende Ausbildung im Umgang mit Atemschutzgeräten erhalten die FeuerwehrkameradInnen an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule (FWZS) in Lebring. Der Atemschutzausbildung wird im Rahmen der Feuerwehrausbildung ein besonderer Stellenwert zugemessen, geht es hier doch im Besonderen um den Schutz sowie um die Sicherheit der Feuerwehrkräfte bei ihrer Diensterfüllung, um an vorderster Front im Ernstfall Leben zu retten. Einsätze unter „schwerem Atemschutz“ stellen für die Feuerwehrkräfte eine besondere Belastungs- und Risikosituation dar. Unbestritten dient und unterstützt das Absolvieren einer ASLP die Teilnehmer darin, durch ständiges Üben für die Prüfung in der Lage zu sein, die im Einsatz an sie gestellten Aufgaben erprobter, erstklassiger und – vor allem unfallfrei – zu erfüllen.

Bereits zum 7. Mal wurde diese Leistungsprüfung im Bezirk Feldbach abgenommen. Austragungsort der Leistungsprüfung war zum fünften Mal das Gelände der Freiwilligen Feuerwehr St. Stefan sowie Räumlichkeiten der benachbarten Tischlerei Ladenstein. Insgesamt haben sich 27 Trupps (bestehend aus 3 Mann und Gruppenkommandanten) angemeldet, um das begehrte Edelmetall zu erlangen. 23 Gruppen sind angetreten.

Höchste Anforderungen wurden den Teilnehmern – in einer Mischung aus Theorie und Praxis – vom Bewerterstab im Stationsbetrieb abverlangt. Alle zwei Jahre kann ein Bewerb absolviert werden, wobei die Stufen Bronze und Silber Voraussetzung sind, um in der Stufe Gold antreten zu dürfen. Seit acht Jahren besteht diese besondere Möglichkeit der Zusatzqualifikation in Form der Leistungsprüfung. „Von den rund 900 Geräteträgern im Bezirk Feldbach verfügen mit dem heutigen Bewerbstag 492 KameradInnen über das Abzeichen in Bronze, 186 in Silber und 36 in Gold,“ resümierte Bewerbsleiter ABI Franz Roßmann bei der Schlusskundgebung. „Langfristiges Ziel ist, dass zumindest jeder aktive Geräteträger das Leistungsabzeichen in Bronze absolviert“, erklärte der Bewerbsleiter weiterführend.

Zur Verleihung der begehrten Abzeichen vor dem St. Stefaner Feuerwehrhaus, konnte Franz Roßmann zahlreiche Ehrengäste sowie hochrangige Offiziere des Bezirksfeuerwehrverbandes Feldbach begrüßen, welche in ihren Grußworten die hervorragenden Leistungen aller Teilnehmer und die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der Feuerwehrmitglieder zum Ausdruck brachten.

Feldbachs Bezirksfeuerwehrkommandant, Landesfeuerwehrrat Johann Kienreich, stellte vor allem den Sicherheitsaspekt in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Das Wichtigste ist, so Kienreich, die Sicherheit für diejenigen immer wieder zu trainieren und zu beüben, die sich in einem Innenangriff befinden. „Unser aller Ziel muss sein, dass diese Kameraden stets gesund von ihren Einsätzen nach Hause kommen“.

LFV Steiermark

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