Nö: Feuerwehr: Atemschutz-Pflichtuntersuchung in Spitälern
Niederösterreich: Am Samstag, 26. März 2011, wird beim Tag der offenen Tür der Landeskliniken ein erster Schritt gesetzt, ein Problem der Feuerwehren zu lösen. Denn jene die Atemschutz tragen, müssen sich einer speziellen Gesundenuntersuchung unterziehen.
Die 27.000 Atemschutzträger der niederösterreichischen Feuerwehren müssen sich alle drei Jahre einer speziellen Gesundenuntersuchung unterziehen, ab dem 50. Lebensjahr sogar jährlich. Zuletzt gab es aber Probleme, weil es nicht mehr genug freiwillige Feuerwehr-Ärzte gab, die diese Untersuchung gratis anbieten konnten. 6000 Frauen und Männer müssen sich, so Landesfeuerwehrkommandant Josef Buchta, heuer dieser Untersuchung unterziehen.
Für heuer sollen diese Untersuchungen die Landeskliniken machen, sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka: „Diejenigen, die am 26. nicht drankommen, können in den nächsten Tagen einen Termin bekommen, dafür gibt es einen eigenen Ansprechpartner in den Kliniken. Es steht für uns außer Zweifel, dass wir da die Feuerwehren auch finanziell entlasten, denn es können auf sie nicht auch noch Kosten zukommen, wenn sie ihre Leute auf ihre Fitness hin untersuchen wollen“, so Sobotka.
Ob daraus eine Dauerlösung wird, das soll nach diesem Testlauf beschlossen werden. Sowohl Feuerwehren als auch Rettungsorganisationen werden sich am Samstag, beim Tag der offenen Tür der Landeskliniken mit Leistungschauen präsentieren, kündigte der Präsident des NÖ Roten Kreuzes, Willy Sauer an.
