Nö: Wohnhausbrand – Wohnungsbesitzer erlitt Rauchgasvergiftung

Himberg (Nö): Um 03.54 Uhr des 06. März 2011 alarmierte der Disponent der Abschnittsalarmzentrale Schwechat, BSB Rupert Indra, aufgrund mehrerer unterschiedlichen Notrufmeldungen mit der Alarmstufe „Brand 3“ …
… die Feuerwehren Himberg, Pellendorf, Velm, Maria Lanzendorf, Leopoldsdorf und Ebergassing zu einem Wohnhausbrand.
Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges, standen bereits der Wintergarten und ein Schuppen innenhofseitig eines Wohnhauses derart in Vollbrand, dass der Funkenflug bis auf die Straße deutlich sichtbar war. Durch die hohe Brandintensität kam es zu dem zu einer massiven Verrauchung des zweistöckigen Wohnhauses und der Gutenhoferstraße.

Einsatzleiter Kommandant ABI Michael Berger beschloss nach seiner Erkundung folgende Maßnahmen zu setzen:
– hofseitige Brandbekämpfung mit zwei C- Hohlstrahlrohren unter schwerem Atemschutz
– Durchsuchen des Wohngebäudes mit mehreren Atemschutztrupps und der Wärmbildkamera auf mögliche im Haus verbliebene Personen, sowie
– Schützen des angrenzenden Wohngebäudes mit einem weiteren C- Hohlstrahlrohr vom angrenzenden Nachbargrundstück aus.
Nach den misslungenen Löschversuchen eines Hausbewohners musste dieser durch das in der Zwischenzeit eingetroffene Rote Kreuz Team erstversorgt und mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert werden.

Um 04.35 Uhr konnte „Brand Aus“ gegeben und mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden, wo in der angrenzenden Wohnung aufgrund von einzelnen Glutnestern die Zwischendecke geöffnet, sowie die Außenfassade entfernt wurde.
Durch das rasche Eingreifen von fast 100 Feuerwehrleuten konnte größerer Schaden, sowie ein Übergreifen auf das Wohnhaus und somit die Zerstörung von Hab und Gut mancher Familien verhindert werden.
