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Stmk: Prein: „Es ist nicht möglich, die Wehr finanziell auszuhungern“

Traboch (Stmk): Johannes Prein, Kommandant der FF Traboch-Timmersdorf, möchte rechtlich alles ausschöpfen, um am momentanen Standort bleiben zu können.

In der Debatte um die geplante Zusammenlegung der Feuerwehren Traboch-Timmersdorf und Madstein-Stadlhof meldet sich noch einmal Johannes Prein, Kommandant der FF Traboch, zu Wort. Prein bezieht sich auf die Aussage von Bürgermeister Franz Toblier, dass man der FF Traboch öfters ein Gespräch angeboten habe, diese das Angebot jedoch nie angenommen hätte. In den vergangenen fünf Jahren habe es vier Gespräche mit Toblier gegeben. „2006 gab es ein Gespräch bezüglich eines gemeinsamen Rüsthausbaus. Im Dezember 2008 hat der Bürgermeister in einem weiteren Gespräch in unserem Rüsthaus gesagt, wir können in Timmersdorf bleiben“, führt Prein aus. Dieselbe Botschaft habe der Bürgermeister bei zwei weiteren Gesprächen verkündet.

Im Dezember 2010 habe der Bürgermeister bei einer Besprechung mit dem Gemeindevorstand und den Gemeinderäten im Festsaal Traboch erklärt, dass es nur am neuen Standort ein Budget für die FF Traboch geben werde: „Die Kameraden haben darauf hin den Festsaal verlassen“, so Prein.

Dass ein Großteil der Einsätze auf der Autobahn zu absolvieren sei, sei so nicht korrekt: „Die Trabocher Feuerwehr hatte im Berichtsjahr 2010 93 Einsätze. Davon 15 auf der Autobahn.“ Zu den Finanzen meint Prein: „Laut Landesfeuerwehrgesetz ist die Gemeinde verpflichtet, die laufenden Kosten der Feuerwehren zu begleichen. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, die Feuerwehr Traboch-Timmersdorf finanziell auszuhungern.“ Die FF Traboch werde alle rechtlichen Mittel einsetzen und um ihr Recht kämpfen.

Kleine Zeitung

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