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Tirol: Zwei junge Buben löschten Küchenbrand

Innsbruck (Tirol): Heldenhaft haben zwei junge Buben Freitagvormittag, 18. Februar 2011, in Innsbruck reagiert und einen Brand gelöscht. Als das Feuer in der Küche ausbrach, griffen sie zum Wasserkübel und löschten den Brand.

Die Buben waren offenbar allein zu Hause, als das Feuer im Bereich des Herdes in der Innsbrucker Andreas-Hofer-Straße ausbrach. Ihre Mutter dürfte laut Marcus Wimmer von der Innsbrucker Berufsfeuerwehr nur kurz außer Haus gewesen sein. Was den Brand auslöste, ist noch nicht bekannt. Es gab jedenfalls eine starke Rauchentwicklung. Passanten sahen dicke schwarze Rauchwolken aus der Wohnung dringen und alarmierten deshalb die Feuerwehr.

Geistesgegenwärtig reagiert: Als die Männer der Innsbrucker Berufsfeuerwehr bei dem Wohnhaus ankamen, staunten sie nicht schlecht. Das Feuer war von zwei etwa zehn Jahre alten Buben, die geistesgegenwärtig reagiert hatten, so gut wie gelöscht.

Feuer hätte sich weiter ausbreiten können: Es handle sich um eine recht kleine Wohnung. Hätten die beiden Kinder das Feuer nicht so schnell gelöscht, hätt es sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr in den Vorraum ausbreiten können und es wäre wohl noch größerer Schaden entstanden, so Marcus Wimmer von der Berufsfeuerwehr Innsbruck. Man könne die zwei Kinder durchaus als Helden bezeichenn.
Ungefährlich war die Situation für die Kinder aber keinesfalls. Die Kinder hatten rußgeschwärzte Gesichter und waren sehr geschockt. Da sie möglicherweise Rauchgas einatmeten, wurden sie in die Innsbrucker Klinik gebracht. Die Wohnung ist vorerst nicht bewohnbar, so Wimmer. Der Sachschaden ist noch unbekannt.

ORF Tirol

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