Bayern: Vater und Kinder durch Brand in München verletzt

München (Bayern): Im Münchner Stadtteil Fürstenried wurden am Abend des 13. Februar 2011 (Alarmzeit: 20.53 Uhr) ein Vater und seine beiden kleinen Kinder durch ein Feuer in ihrer Wohnung verletzt. Der Brand brach in der Küche aus…
… und zerstörte diese komplett. Bei Ankunft der Feuerwehr hatte die Familie die Wohnung im 1. Stock bereits verlassen. Über den Treppenraum des 9-geschossigen Wohngebäudes konnte sich der Brandrauch im Gebäude ausbreiten. Ein Großteil der Hausbewohner flüchtete aus dem Gebäude. Sie wurden während der Löscharbeiten in einem Großraumrettungswagen der Feuerwehr untergebracht. Vier Hausbewohner erlitten Rauchgasvergiftungen. Der Rettungsdienst versorgte sie und brachte sie in Kliniken. Eine weitere Person wurde vor Ort ambulant behandelt.

Der Vater, sein dreijähriger Sohn sowie die zweijährige Tochter atmeten ebenfalls den giftigen Brandrauch ein. Der Kindernotarzt der Berufsfeuerwehr versorgte die Kleinen. Mit einem Rettungswagen der Berufsfeuer wurden die Drei in ein Krankenhaus gebracht. Die restlichen Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro.
Weiterer Zimmerbrand: Zwei drei- und vierjährige Buben machten in den Abendstunden des 13.2.2011 (Alarmzeit: 22.20 Uhr) ihre Mutter auf einen Brand in der Wohnung aufmerksam. Die Mutter verlässt mit den Kindern sofort die
Wohnung und schließt die Türe hinter sich. Den eintreffenden Feuerwehrbeamten überreicht sie die Wohnungsschlüssel. Das Feuer kann in kurzer Zeit gelöscht werden. Während des Einsatzes werden die Mutter und ihre beiden Söhne in einer nahe gelegenen Wirtschaft von Einsatzkräften betreut. Sie bleiben unverletzt und kommen im Anschluss bei Verwandten unter. Die restlichen Bewohner des dreigeschossigen Wohnhauses sind zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Ein Umstand, der dem umsichtigen Verhalten der Mutter zu verdanken ist. Durch das Schließen der Wohnungstüre wurde eine Rauchausbreitung in den Treppenraum verhindert. Dadurch konnte unter Einsatz eines Überdrucklüfters und eines mobilen Rauchvorhangs die Rauchentwicklung auf die Brandwohnung beschränkt werden. Auch die Mitnahme des Wohnungsschlüssel erwies sich als vorbildlich. Dies ermöglichte den vorgehenden Atemschutztrupps einen kontrollierten und schnellen Zutritt zu den Räumlichkeiten. Der Schaden wird auf ca. 50.000 € geschätzt.
